Superzoom auch für Video

Finepix S5800 heisst Fujifilms neue Kompakte. Zum moderaten Preis gibt es mittelmässige Foto-Werte, aber brauchbare Videofunktionalität.

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Irgendwie erscheinen sie wie eine Gattung aus der Vergangenheit: Die „Kompaktkameras“ der einstigen Prosumerklasse, ausgestattet mit akzeptablen Sensorgrössen und anständiger Optik, verbaut in vollintegrierte Gehäuse. Angesichts winziger Spiegelreflex-Digitalkameras mit Vollautomatik und den ganzen Kinkerlitzchen wie Gesichtserkennung fragt man sich, wie lange diese Geräteklasse noch überleben wird.

Aber dann dämmert’s einem: Fujifilm ist einerseits für rauscharme Kompaktkameras bekannt und andrerseits für einen brauchbaren Videomodus, das eine Feature, das Spiegelreflex nun mal nicht bieten können. Die S5800 macht Fujifilms Ruf alle Ehre:

Im Gegensatz zu den meisten Kompaktkameras kann sie ihr massives Superzoom (KB äquivalent von 38 bis 380mm oder 10fach) auch im Videomodus einsetzen, und nicht nur das: Belichtungsmessung und Autofokus funktionieren ebenfalls. Das tröstet über die verhältnismässig geringe Auflösung des 8MP-Sensors im Videomodus mit 640*480 Pixeln hinweg. Zudem benutzt die Finepix S5800 auch das elektronische Bildstabilisationssystem sogar im Videomodus.

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Weitere Pluspunkte des preiswerten Faustgeräts sind der mit 8 Megapixeln hoffentlich einigermassen rauscharme Sensor, die Verwendung von Standard AA-Zellen und ein paar Automatikfunktionen, die weniger den Marketinggags wie Lächel-Erkennung folgen, sondern klassische „Knipsbox“-Fehlbelichtungen effizient bekämpfen – beispielsweise der intelligente Blitz, der in Kombination mit der automatischen ISO-Wahl für ausgewogene Belichtungsverhältnisse in schwierigen Situationen sorgen soll:

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Das ist nun mal Elektronik-Einsatz zu lohnenden Zwecken. In den Fotografiewerten hingegen sind keine Rekorde zu verzeichnen. Aber bei einem Preis von 239 Euro / 429 Franken nicht zu erwarten.

Pressemitteilung Fujifilm Deutschland

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