Fragen zur Fotografie

Unter dem Titel „Foto.Kunst“ präsentiert die Sammlung Essl in Klosterneuburg (Österreich) zur Zeit einige beeindruckende Werke zeitgenössischer Fotografie. Sie sollen aktuelle Fragen zur Entwicklung der Fotokunst aufwerfen.

Von Daniel K. Gebhart

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SAM TAYLOR-WOOD: Bram Stoker’s Chair II (2005)
© Sam Taylor-Wood – Sammlung Essl, Inv. Nr. 5391

Die sechs Themenbereiche „Objektiv Betrachtet – Information versus Manipulation“, „Innen/Außen – Architektur und Urbanität“, „Kultur-Landschaft – Naturfotografie“, „The Exposed Body – Körper, Öffentlichkeit, Gesellschaft“, „Eigen.Art – Selbstinszenierung“ und „Geschichten.Erzählen – Strategien des Erzählens in der Fotografie“ stecken der Vielfalt der Sammlung so gut wie keine Grenzen und führen räumlich getrennt angenehm durch die Ausstellung.

Sie sollen Fragen aufwerfen:

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Olympus Smile Shot Selbstauslöser: Grinsen!

Eine „Motivklingel“ haben auch die neuesten Olympus-Kameras nicht. Dafür nehmen sie Omi, die ihre Brille vergessen hat, nun die Entscheidung ab, wann endlich alle auf dem Foto lächeln und abgedrückt werden kann.

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Alles lächelt? Ok, dann kann ausgelöst werden! Olympus µ 820 mit „Lächel-Gesichtskontrolle“ (Bild: Olympus)

Arbeit darf keinen Spaß machen, sonst wäre es ja keine Arbeit, das ist die übliche Firmenphilosophie der meisten Unternehmen. Bei manchen ist es allerdings genau umgekehrt: Grinsen ist Pflicht. Überwacht wird das sicher bald mit den neuen Olympus-Kameras SP-560 UZ, µ 820, µ 1200 und FE-280. Die haben nämlich den „Olympus Lächel-Schuss“ (Olympus Smile Shot) weg.

Im Zusammenspiel mit der integrierten Gesichtserkennung identifiziert die Kamera aufzunehmende Personen im Bild beziehungsweise deren Gesichter und löst erst dann aus, wenn sie lachen:

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Reality Crossings „Mehr Biss!“

Die Arbeiten von 82 vorwiegend jüngere Fotografinnen und Fotografen sind einen Monat lang in drei Städten zu besichtigen: Am 22. September startet das „2. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg“. Der Fokus unter dem Titel „Reality Crossings“ liegt auf aktueller Gegenwartskunst.

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Juliane Eirich: Waialua Intermediate School 1, Oahu, Hawaii, 2005. Eirich, Jahrgang 1979, stellt in der Kunsthalle Mannheim aus.

Wie bitte, Herr Tannert?

„Wir leben in einer Zeit, die mehr Biss verlangt. Das Publikum will wieder wissen, mit welcher Haltung ein Künstler an die Verfertigung seiner Werke geht.“

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Die kleinen Halbgötter

Geradezu winzig erscheinen die beiden Olympus- FourThird-Spiegelreflexmodelle E410 und E510. Wir haben beide kurz auf ihre Eignung als Zweitkamera getestet.

Teil II: Testbilder und Fazit

Vom Olymp herabgstiegene Götter sind sie nicht, die beiden kleinsten unter den digitalen Spieglreflexkameras. Aber Olympus ist mit den Einsteigergeräten E410 und E510 nicht nur in der Grösse ein Kompromiss zwischen digitaler Kompakt- und Spiegelreflexkamera gelungen.

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Ich hatte (noch im August in Zürich) Gelegenheit, die beiden Winzlinge auszuprobieren. Für viel mehr als einen Haptik-Test und ein paar schnelle Bilder hat leider die Zeit nicht gereicht – gern hätte ich ausprobiert, ob sich die Kleinen vielleicht als etwas anspruchsvollere Begleiter auf einer Wanderung eignen. Denn zumindest wenn sie neben der Nikon D200 mit angeschraubtem Batteriegriff und 18-200mm Objektiv liegen, wirken die Olympusse hosentaschenfähig.

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Dunkelkammer renoviert

Adobe hat mit der Version 1.2 bereits das zweite Update für das Nachproduktionstool Lightroom bereitgestellt.

ImageLightroom 1.2 korrigiert Fehler bei der Darstellung des Rasters unter Windows Vista und steigert die Performance beim automatischen Schreiben von XMP-Informationen. Zudem wurde die Grund-Korrektur der Rauschunterdrückung für Sensoren mit Bayer-Aufteilung (Rot-Grün-Rot gegen Blau-Grün-Blau-Grün-Pixel-Zeilen) angepasst.

Ausserdem wurde dem zehntels-Versionsnummern- Update direkte Unterstützung für folgende Kameras mitgegeben: Canon EOS 40D, Fuji FinePix IS-1, Olympus EVOLT E-510, Panasonic DMC-FZ18, Sony Alpha 700, und weitere.

Die Komplette Liste der Verbesserungen und Korrekturen:

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Hasselblads H3D-II High-End mit Sensorkühler

Hasselblad hat bereits mit der ersten Serie ihrer H3D-Mittelformatkameras Massstäbe gesetzt – und ein klares Bekenntnis zur Digitalfotografie abgegeben. Jetzt ist die Serie von 22, 31 und 39-Megapixel-Kameras vollständig überarbeitet worden.

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Megapixel-Enthusiasten werden allein ob der Auflösung des neusten Flaggschiffs von Hasselblad die Tränen kommen – obwohl schon die „alte H3D“ mit einer Maximalzahl von 39 Millionen Bildpunkten erhältlich war. Die neue Ausgabe der Über-Kamera lässt uns Amateure über ganz andere technische Errungenschaften staunen. Und auch wenn unsereins kaum je 1000 Dollar pro Megapixel wird hinblättern können, können wir uns der Ausgereiftheit dieses Werkzeugs kaum mehr entziehen.

Die neue Generation ist bezüglich Optik und Software optimiert worden, sie verfügt über ein passives Kühlsystem des riesigen Sensors zur weiteren Minderung des Bildrauschens und über ein integriertes GPS zur Lokalisierung jeder einzelnen Aufnahme.

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„Gefühle sehe ich nur im Schwarz-Weiss“

Eine umfangreiche Ausstellung mit frühen Arbeiten des großen Fotokünstlers Henri-Cartier Bresson wird erstmalig in Deutschland gezeigt.


© Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

Henri Cartier-Bresson ist uns allen als Großmeister des Fotojournalismus und Mitbegründer der legendären Fotoagentur Magnum bekannt, die er im Jahre 1947 zusammen mit Robert Capa, David Seymour, George Rodger und William Vandivert gründete. Doch bereits in den Jahren davor war sein fotografisches Werk außergewöhnlich und beeindruckend.

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Und über uns der Konsum…

Erstmals in Deutschland zu sehen: Fotografien der amerikanischen Künstlergruppe der „Chicagraphen“. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, dargestellt mit den Stilmitteln der modernen Fotografie.

Als Abschluss meiner „Open Art“-Tour durch Münchens Fotogalerien möchte ich heute über zwei Foto-Serien des amerikanischen Fotografen Matt Siber berichten, die noch bis zum 3. November im Rahmen der Ausstellung „Chicagraphy“ in der renommierten Galerie „f5,6“ gezeigt werden.

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Lebensgroße Realität

Die Münchner Galerie „Dina4“ präsentiert neue Stillleben des Fotografen Christopher Muller.

Eigentlich in der Malerei beheimatet, findet sich die stille Darstellung alltäglicher Gegenstände in der Fotografie zwar immer häufiger, stellt aber dennoch eine Nische dar. Christopher Muller, eigentlich studierter Maler, nimmt sich erneut dieses Themas an und zeigt in seiner Ausstellung, dass „still“ keinesfalls langweilig sein muss.

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Mehr als die Summe der Teile

Der niederländische Architekt und Fotograf Willem van den Hoed zeigt in München eine kleine Auswahl seiner faszinierenden Fotografien.

Die großflächigen Abzüge zeigen Häuserblocks und großstädtische „Landschaften“ – man sieht den Bildern den Hintergrund des Künstlers an. So wie der Architekt van den Hoed am Schreibtisch aus vielen Einzelteilen neue Gebäude erschafft, zerlegt er auf seinen Fotografien eben diese wieder in ihre Fragmente.

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