Nikon als Pionier der drahtlosen Fotografie

Unter anderem mit der Kompakten S51c will Nikon die „drahtlose Fotografie“ vorantreiben. Damit ist die Übertragung der Bilder via Wifi gemeint. 60 Prozent der Konsumenten seien bereit, dafür mehr zu zahlen, sagt Nikon.

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Fotografiert ist digital sehr schnell. Doch dann die Bilder von der Kamera in den Computer zu laden, das dauert. Nicht einmal, weil die Speicherkarten so langsam sind, sondern weil es umständlich ist: es muss mit USB-Steckern herumgestöpselt oder mit den kleinen Speicherkarten hantiert werden. Bei manchen Kameras ist auch noch jedesmal die Kameratasche abzumontieren.

Für einige teure DSLRs gibt es deshalb schon seit mehreren Jahren WLAN als Alternative. Praktisch auch im Fotostudio: Es ist kein Kabel zwischen Kamera und PC mehr notwendig, dennoch landen alle Bilder sofort im System.

Nikon bot schon 2005 die ersten Kameras mit WLAN an und rüstet mittlerweile auch einfache Kompaktknipsen wie die COOLPIX S51c mit WLAN aus. Nun verkündet der Kamerahersteller in einer Pressemiteilung von Nikon USA, dass nach einer aktuellen Marktbefragung 60% der Kunden eine Kamera mit WLAN bevorzugen und hierfür bis zu 86 US-Dollar zusätzlich ausgeben würden.

Die Fotos werden dann also nach der Vorstellung von Nikon gar nicht mehr nach Hause getragen, sondern gleich am nächsten Hotspot auf Portale wie Nikons http://my.picturetown.com/ oder Flickr geladen. Eigentlich genau das, was die Mobilfunkbetreiber sich schon mit Fotohandys erhofften, damit jedoch an den von den Kunden nicht akzeptierten Übertragungskosten scheiterten.

Und so werden bald viele jener unsäglichen Partybilder noch vor dem Erreichen des Vollrausches mit daraus resultierender versehentlicher Zertrümmerung der Kamera ins Netz geladen – wenn der Kater am nächsten Morgen endlich nachlässt, bleibt dann zumindest die öffentliche Blamage…

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  1. […] auch mal runterfallen – also das Richtige beispielsweise für Ibiza-Urlauber, die voll prall Partyfotos schießen – oder auch für Kinder, die zu Halloween in der hierzulande üblichen […]

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