Epson art photo award 2007/08 – Suche nach den Klassenbesten

Nicht für jeden ist dieser Fotowettbewerb, sondern nur für Fotoschüler und -studenten. Dennoch einen Blick wert – und eine rasche Anmeldung vor Ende Januar 2008.

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Julian Faulhaber, LDPE

Der mit insgesamt 37.500 Euro Preisgelder vergleichsweise hochdotierte Epson art photo award 2007/2008 sucht wieder die besten Fotokunst-Klassen. Am 1. März 2007 begann bereits die Bewerbungsfrist, doch bis zum 31. Januar 2008 haben Interessenten noch Zeit, ihre Arbeiten einzusenden.

Bereits zum dritten Mal sind weltweit alle Klassen, Teams an Akademien, Hochschulen und andere Ausbildungsstätten eingeladen, sich mit ihren besten Bildern und Konzepten zu beteiligen.

BildDie ART COLOGNE als traditionelles Ausstellungsforum der Siegerbilder und Partner des Epson art photo award hat ihren Terminrhythmus von Herbst auf Frühjahr umgestellt, damit Semesterklassen und Projektgruppen mehr Zeit haben, ihre besten Arbeiten einzuschicken.

Eine Auswahl der Bilder bisheriger Teilnehmer waren auf der diesjährigen ART COLOGNE ab dem 18. April 2007 auf der Epson art photo award Präsentationsfläche zu sehen. Darunter Künstler wie Julian Faulhaber, die inzwischen zu den Neuentdeckungen der letzen Jahre zählen und internationale Erfolge feiern.

Julian Faulhaber gilt als kommender Star des Genres. Seine menschenleeren Bilder werden von monochromen, von grellviolett bis knallgelb oszillierenden Farbflächen und strengen geometrischen Formen dominiert. Julian Faulhaber fotografiert Räume, Straßenkreuzungen, Häuserfronten und Alltagsobjekte, die durch eine spezifische Lichtsetzung und ihre Unbelebtheit intensiv künstlich wirken wie Kulissen von Science Fiction oder Computerspielen.

Faulhaber, 1975 in Würzburg geboren, studierte von 1999 bis 2006 Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund. Neben dem „Epson art photo award 2005“ wurde er 2006 mit dem „Reinhart Wolf-Preis“ des Bundes Freischaffender Foto-Designer geehrt.

Zahlreiche Ausstellungen, unter anderem auf der ART COLOGNE 2005 sowie der photokina 2006, ließen nicht nur seine Popularität, sondern auch die Preise für seine Werke in die Höhe schießen: Die Bilder des Nachwuchsstars werden bereits zu Preisen von weit über 5.000 Euro gehandelt.

„Der Epson art photo award hat meine bisherige Karriere spürbar gefördert. Dies gilt besonders für die Ausstellung der Siegerbilder auf der ART COLOGNE als Teil des Gesamtkonzeptes, denn dadurch erlangt man die Basis für den Zugang in die Kunstszene“.

sagt Faulhaber.

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Andreas Kohler, Alabasterkörper

Auch Andreas Kohler, Einzelsieger des Epson art photo award 2005, profitierte enorm von dem Wettbewerb: Wenige Monate nach der Ausstellung seiner Bilder auf der ART COLOGNE 2005 hatte er im August 2006 eine Einzelausstellung in der Galerie „1918 Artspace“ in Shanghai, im September die Gruppenausstellung „Reiz und Risiko“, im Oktober dann die Ausstellung „Alabasterkörper“ im Goethe-Institut Istanbul – mit den Bildern, mit denen er den Epson art photo award gewonnen hatte.

Und es ging weiter: Im November 2006 die Ausstellung „Forever Young“ in der Galerie des EESC in Brüssel, im Dezember gefolgt von einer weiteren Ausstellung der „Alabasterkörper“ im Goethe-Institut Rotterdam. Krönender Abschluß seiner „Jahresbilanz 2006“: ein Stipendium des Quartier 21 im Museumsquartier in Wien für Sommer 2007.

Doch Andreas Kohler ist nicht nur in Galerien und Ausstellungen erfolgreich, sondern bringt seine gestalterischen Potenziale mittlerweile auch in jungen Magazinen ein. Im Januar 2007 hatte er eine spannende Veröffentlichung im „Kid`s Wear Magazine“, einen Monat später brachte das „Vorn Magazin“ eine Bildstrecke des jungen Fotografen.

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Elmar Vestner, Stadtmärchen

Der Preis für den besten Künstler aus allen Gruppeneinsendungen des Epson art photo award 2006 ging schließlich an Elmar Vestner aus Berlin für sein Werk „Stadtmärchen“. Inspiriert von der amerikanischen Großstadt und ihren Einwohnern zeigen die Fotografien von Elmar Vestner eine romantische, magische Sicht des amerikanischen Lebens.

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