Leserbilder in der Profi-Kritik“Totgeblitzt“

Haustiere zu fotografieren, namentlich solche in Käfigen, ist eine schwierige Sache – ganz besonders mit einer Kompaktkamera.

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Leserfoto (Klick für Vollansicht): „Meerschweinchen“ (© Ute Rolffs). – Fujifilm Finepix F810, 1/60s, f2.9, ISO 200, 8mm (36mm).

Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Ute Rolffs:

Süße Tierchen, auch der Kontrast braun-grau gefällt mir gut. Schade nur, dass der Hellere von beiden so rote Augen hat. Das liegt vermutlich an dem Blitz, der in Ihrer Kamera eingebaut ist. Wenn der Blitz zu nahe am Objektiv ist, tritt der «Rote Augen«-Effekt auf. Vermeiden lässt sich dies mit einem Aufsteckblitz.

Da Blitzfotos immer flach wirken und oft überbelichtet sind, ist es meist schöner, mit der Empfindlichkeit (ISO) ganz nach oben zu gehen und ohne Blitz zu fotografieren.

Wenn es dafür zu dunkel ist, kann eine (Steh)lampe helfen. Schwierig ist die Belichtung immer, wenn ein Objekt sehr hell (oberes Tier) und eines sehr dunkel (das untere) ist. Die einzige Möglichkeit: Die Belichtung auf ein mittelhelles Objekt messen, hier zum Beispiel das Gras.

Schöner wäre es auch, wenn die beiden Tierchen etwas aktiver wären.

In der Rubrik „Bildkritik“ analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

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3 Kommentare
  1. prinzzess sagte:

    hallo,

    vielen dank für die kritik.
    allerdings muss ich zu meiner verteidigung sagen, dass das tier wirklich rote augen hat. auch ohne blitz. das macht die rasse aus. es ist ein texel-meerschweinchen.
    blitzen musste ich trotzdem…

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  2. Peter Sennhauser sagte:

    Hallo F Oto
    Wir sehen das eigentlich genau so wie Du. Aber erstens machen wir den Bildkritikern keinerlei Vorschriften, sondern überlassen den Entscheid inklusive Bildauswahl ihnen. Persönliche Präferenzen bezüglich des „Feinheitsgrads“ der Kritik werden sich also weiterhin auswirken.
    Zweitens muss auch dieses Gefäss wie vieles andere sich gewissermassen „einpendeln“, den richtigen Ton und das angemessene Niveau finden.
    Ich möchte indes ganz persönlich anmerken, dass die bisher eingereichten Arbeiten fast durchwegs ein sehr hohes Qualitätsniveau aufweisen und die erste Serie der für die Kritiken ausgewählten Bilder dieses nicht repräsentieren.

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  3. F Oto sagte:

    Es wäre mal schön, wenn die „Profifotographen“ eine besonders gelungene Amateuraufnahme besprechen würden, damit man aus den als gut empfundenen Dingen lernen kann. Solche offensichtlichen Katastrophen wie in den ersten Folgen der Reihe helfen doch niemandem weiter.

    Ich bezweifle auch, dass jemand der so etwas als seine beste Aufnahme einsendet mit der Kritik eines professionellen Fotografen überhaupt etwas anfangen kann. Hier gilt es wohl zunächst einmal ganz elementare Dinge zu üben, bevor Feinschliff nützt.

    Bevor es falsch verstanden wird: Ich will gar nicht die bisherigen Fotospender schlechtreden, sondern vielmehr an fokussiert.com apellieren den Fokus in Richtung hochwertige Amateur-Aufnahmen zu verschieben.

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