Konzertfotografie: Das Mikrofon als Herausforderung

3 Kommentare
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    Peter Sennhauser sagte:

    Hallo Thoralf

    Tja, der Hinweis betreffend Zoom-Objektive scheint richtig zu sein – und ist natürlich ein gutes Argument.

    Allerdings sagt Douglas ja auch:

    Für dieses Bild hier wäre es nur von Vorteil gewesen, hätte der Fotograf näher heranzoomen und weniger Platz um die Person herum lassen können.

    Du bist in deinem ursprünglichen Bildkommentar auch nicht auf den Gitarristen eingegangen, und ich persönlich empfinde ihn, so dicht, wie er jetzt an der Sängerin steht, kompositorisch auch eher als störend.

    Douglas sagt ausserdem:

    In diesem Fall hätte der Fotograf sich nach links bewegen können, damit weniger des Gesichts vom Mikrofon verdeckt ist.

    Wenn diese Möglichkeit bestanden hätte, wäre zugleich der Gitarrist in der Komposition nach links gewandert, was ich gewinnbringend fände – allerdings hättest Du wohl eher nach rechts als nach links gehen müssen, um weniger Mikrofon vor dem Mund der Sängerin zu haben – was den Gittaristen direkt hinter sie gebracht hätte. Und wenn Du Dich so frei hättest bewegen können, wäre „näher ran“ ja auch kein Problem gewesen, was kaum anzunehmen ist.

    Alles in allem wohl einfach eine schwierige Aufgabe, die besser zu lösen einen ganzen Haufen hypothetischer Annahmen voraussetzen würde.

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    Thoralf Abgarjan sagte:

    Danke fuer die Kommentare. Ich habe jedoch folgende Frage an die Kommentatoren (ich will ja schliesslich hier etwas lernen): Wie zu sehen ist, wurde das Foto mit Blende 2.0 aufgenommen. Mir ist jedoch kein (Canon) Zoom bekannt, welches Blende 2 ueberhaupt ermoeglicht. Das hier verwendete Objektiv hat eine 85 mm Festbrennweite und max. Blende 1,2. Insofern sind fuer mich die Zoom-Hinweise zunaechst wenig hilfreich. Mit einer kleineren Blende als 2.0 haette ich hier keineswegs agieren wollen, da ein wesentlicher Teil der Bildaussage der in der Unschaerfe stehende Gitarrist ist (worauf erstaunlicherweise niemand einging).
    @awokenMIND: Auf der Agora-Stage gab es extrem unterschiedliche Lichstimmungen, wie die von Dir angebotenen Beispiele illustrieren. In meinem Falle war es wirklich Lowlight – das Foto zeigt also die wirkliche Stimmung.
    Also, auf einen Hinweis in Sachen Zoom 2.0 wartend, verbleibe ich.
    Thoralf

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    awokenMIND sagte:

    Ich wusste gar nicht, dass Svenja Schmidt auch auf der Agora-Stage gespielt hat. Schade, das hätte ich mir sehr gerne angeschaut!

    Zum Bild: ich hätte mir auch etwas mehr Zoom gewünscht, die Mimik wäre sicher sehr schön dadurch herausgekommen. Aber das lässt sich im Nachhinein durch entsprechendes Croppen einigermaßen „ausbügeln“. Ansonsten könnte das Bild etwas mehr Schärfe und vor allem Kontrast gebrauchen.

    Ich habe auch ein paar Bands auf der Agora-Stage abgelichtet und ich muss sagen: so extrem war die Lichtsituation gar nicht. Das Licht war wahnsinnig gut gesetzt, hat tolle Stimmungen erzeugt und war mitunter sehr gut kalkulbierbar. So gut, dass ich mich auf eine fixe Blende (Offenblende 2.8) und lediglich 3 verschiedene Verschlusszeiten festlegen konnte. Je nachdem, wie stark das Lichtfeuerwerk gezündet wurde, variierte ich zwischen den 3 Werten. Es ergaben sich durch die tolle Lichtsetzung schöne Kontraste, die ich hier leider vermisse.

    Auch wenn es Eigenwerbung ist… In folgendem Flickr-Set kann man ein paar weitere Eindrücke von der Agora-Stage anschauen.

    http://www.flickr.com/photos/awokenmind/sets/72157604121986258/

    PS: Es kamen Brennweiten zwischen 17mm und 50mm direkt aus der 1. Reihe zum Einsatz.

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