Die blauen Berge: Goldener Schnitt

5 Kommentare
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    florian sagte:

    (… auch wenn der eintrag schon alt ist…)
    Mir gefällt das Original gut und auch besser als die bearbeitete Version.

    Gefühlt liegt für mich beim Original das „Hauptobjekt“ der Bildschwerpunkt auf dem Schnittpunkt der horizontalen und vertikalen Linien auf 1/3 der Länge und Höhe.
    Bei der bearbeiteten Version fühle ich den Schwerpunkt auf halber Höhe.

    Ich bin zwar auch kein Profi, aber der goldene Schnitt ist nicht bei 1/3 der Strecke.

    Der Goldene Schnitt teilt eine Strecke, wenn sich der größere zum kleineren Teil verhält wie die ganze Strecke zum größeren Teil. http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt

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    Peter Sennhauser sagte:

    Ich schliesse mich hier Gebsn und Thomas an: Sowohl der verschleierte Hintergrund als die Überhöhung des Tempels (Wachturms?) geben dem Bild viel von seiner Wirkung. Ich finde vor allem, dass die Berge im Hintergrund nur als Linien und blauer Kontrast zum ebenso flächig wirkenden grünen Wald dienen – ich würde sogar versuchen, den Hintergrund ganz sachte unschärfer zu maskieren.

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    Lukas Fassbender sagte:

    Es freut mich soviel konstruktive Kritik zu bekommen. Der Punkt des goldenen Schnittes ist mir auch aufgefallen und war auch nicht mit Absicht so gewählt, jedoch muss ich gestehen das es mir nur zu Beginn als störend auffiel. Umso länger ich mir das Bild angeschaut habe umso mehr hat es mir genau so, mit dem nicht beachteten Goldenen Schnitt, gefallen. Genau wie es Gebsn erwähnt hat erschien der Tempel so wesentlich majestätischer. In Punkto Hintergrund muss ich sagen das es schon schönere Tage für Aussenaufnahmen gab. Leider ist es China wirklich so wie man es immer höhrt, dass industriebedingt ein sehr schlechte Luft herscht. Somit liegt fast jeden Tag ein grauschleier in der Luft. Da das Bild relativ früh aufgenommen wurde (9 Uhr) lag auch noch ein wenig Frühnebel in den Schluchten. Gerade dieser Nebel und die aufsteigende Wärme der Wälder empfinde ich im Hintergrund als sehr entspannend und nicht ablenkend, daher habe ich bisher in Lightroom noch keine Korrektur in Sachen Hintergrund vorgenommen. Dennoch finde ich die bearbeitet Version sehr interessant, da gerade der Nebel deutlicher zum Vorschein kommt.

    Ich danke vielmals für die Kritik und die Kommentare.

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    gebsn sagte:

    Rein subjektiv (und als Foto-Amateur) gefällt mir der Original-Ausschnitt besser wegen der abfallenden Linie rechts und der grösseren Vielfalt an Grüntönen im Vordergrund. Ausserdem scheint der Tempel damit majestätischer über der Natur zu thronen.

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