Konzertbild: 10 Minuten Stress

4 Kommentare
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    Katrin sagte:

    Wer wirklich richtig gute Konzertfotos macht, sehr nett und vor allem auch auskunftsfreudig ist, ist André Weigel. Ein paar wenige Fotos sind auf seinem Flickr-Account zu finden und bist vor kurzem auch auf seiner Homepage.

    Liebe Grüße, Katrin

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    Michael Schmid sagte:

    Vielen Dank für die Bewertung meines Bildes. Wie du richtig gesagt hast, ist die Konzertfotografie immer wieder ein Kampf gegen die Umstände, welche an so einem Konzert/OpenAir herschen.

    In den kleinen Klubs ist dies zum Glück noch anders, die KAI gesagt hat, nur treten die grossen Acts halt nur auf grossen OpenAirs auf und weil die OpenAirs gross sind, sind die Bühnen auch Meterweit über dem Boden angebracht.
    So war es auch bei diesem Konzert von Juli beim Heitere OpenAir 2007.

    Klar habe ich mich bei diesem Foto fast auf dem Boden gelegt, um mit der Position der Arme, das „fliegen“ in der Menge und der Musik zu verdeutlichen. Wenn man auf meiner Webseite die weiteren Bilder begutachtet (http://x-foto.ch/mygalerie/openairs_konzerte/heitere_2007/juli/), sieht man, dass es auch möglich war Bilder von einem höheren Standpunkt zu schiessen, meistens steht man dann aber auf die Abschrankung des Grabens und somit direkt einer Person vor das Blickfeld. Natürlich logisch, dass diese Person dies nicht sehr mag und ich persönlich darum sehr wenig Bilder von dieser Abschrankung schiesse.

    Das Mikrophon ist auch einer dieser erwähnten Umstande, vor allem bei Eva (Die Bandsängerin von Juli, die auf dem Bild zu sehen ist), ist dies immer ein Problem, sie singt fast ausschliesslich mit Mikrophonständer, was das ganze noch schwieriger macht. Sobald sie in Passagen kommt, bei deren sie „schwierig“ und mit viel Emotionen singt, klammert sie sich an den Mikrophonständer und bietet nicht optimale Vorraussetzungen für ein gutes Bild. Ich habe Sie in diesem Jahr drei Mal an verschiedenen Konzerten fotografiert und an diesem Tag war alles irgendwie anders, so hat sie sich vom Mikrophonständer gelöst, auch mal das Mikro ausgeklinkt und den Ständer nicht immer mit der Hand festgehalten, so ist auch dieses Bild entstanden.

    Gruss

    Michael – x-foto.ch

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    Kai sagte:

    Ich hatte in den letzten Monaten erstmals ein paar Gelegenheiten, auch bei größeren Konzerten/Festivals mit Fotopass unterwegs zu sein.
    Und ganz ehrlich, wer sich dafür interessiert, wirklich gute, emotionale Konzertsituationen einzufangen, sollte sein Glück vielleicht nicht zuerst im Stadion suchen. In kleinen Clubs ist die Atmosphäre oft viel dichter, die Musiker geben noch alles, und nicht unwesentlich: man steht beinahe auf einer Höhe mit den Bandmitgliedern. Das ermöglicht direktere Einblicke.
    Außerdem kann man dort oft ohne großes Akkreditierungsgeplänkel mit Kamera rein. Diese Bands freuen sich noch über Aufmerksamkeit. Ganz abgesehen davon, dass die 3-Songs Regelung dort nicht eingesetzt wird.

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    Zippo sagte:

    Ein weiterer kniffliger Aspekt bei der Konzertfotografie ist, dass viele Menschen von unten nicht besonders vorteilhaft aussehen (was allerdings bei obigem Bild nicht zutrifft).

    Ich finde das Mikrofonstativ stört kein bisschen, eher im Gegenteil: Wenn es nicht auf dem Bild wäre, würde man gar nicht merken, dass es bei dem Foto um Musik geht.

    Viele Grüße von Zippo!

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