Sabine Wild: Freizeit-Architektur

Wir wissen nicht, ob Nordrhein-Westfalen ein Freizeitpark ist. Sabine Wild zeigt in Düsseldorf jedenfalls ihre Bildreihen über sogenannte Freizeit-Architektur aus NRW.

Sabine Wild: Movie Park, Bottrop-Kirchhellen. Aus Freizeit.Architektur.NRW

Architekten zeigen Bilder über Architektur: Unter dem Titel „Freizeit.Architektur.NRW“ sind Sabine Wilds Fotografien im Düsseldorfer Haus der Architekten versammelt – bis zum 2. Oktober.

Sabine Wild, Jahrgang 1962, setzt sich mit Architekturobjekten auseinander, die irgendwie einen Bezug zum Thema Freizeit setzen. Das können Achterbahnen sein, Schwimmbäder – oder ehemalige Arbeitsstätten wie die Kokerei und Zeche Zollverein in Essen.

Sabine Wild: Kokerei Zollverein. Aus Freizeit.Architektur.NRW

Die in Berlin lebende Fotokünstlerin verfremdet die Bilder durch spätere Bearbeitung. So wird scheinbar gebauter Raum und umgebender Freiraum miteinander vermengt. Auf Sabine Wilds Website können wir uns das auch in anderen Serien anschauen – zum Beispiel in der aus New York.

Sabine Wild: Vertikale.

Sabine Wild beschäftigt sich auch in ihren anderen Arbeiten intensiv mit Architektur. Mir gefällt besonders ihre Serie „Tier sein“ – Bilder von düsteren Tiergehegen aus irgendeinem Zoo (ohne tierisches Inventar). Ebenfalls anzuschauen auf ihren Webseiten.

Sabine Wild – Freizeit.Architektur.NRW
Bis 2. Oktober
Haus der Architekten, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf
(02 11) 49 67-0, info@aknw.de
Geöffnet Montag bis Freitag 8-17 Uhr. Eintritt frei.

Haus der Architekten
Sabine Wild

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