Jan Banning: Bürokraten dieser Welt

Jan Banning ist Weltreisender in Sachen Bürokratie. Auf allen Kontinenten fotografierte er Staatsdiener und Amtsstuben und zeigt seine Bilder aktuell in Berlin.

Jan Banning: Indien, 2003. Jan Banning/laifDie Ausstellung unter dem Titel „Bureaucratics“ spiegelt eine fotografische Studienreise des niederländischen Fotografen durch acht Länder. Dabei entstand eine fotografische Studie über die verschiedensten Kulturen und Symbole öffentlicher Verwaltung.

Begonnen hatte Jan Banning das Projekt im Jahr 2003 mit einer Porträtserie über indische Staatsbeamte. Es folgten Reisen nach Russland, Bolivien, Liberia, Frankreich, China, in den Jemen und in die USA. Dabei porträtierte er die Staatsdiener meistens hinter ihren Schreibtischen – vom einfachen Archivar bis hin zum leitenden Beamten.

Jan Banning: Bolivien, 2003. Jan Banning / laifJan Banning: Russland, 2004. Jan Banning / laif

Jan Banning wurde 1954 in den Niederlanden geboren und studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, bevor er 1981 als freier Fotograf und Autor tätig wurde. Sein Schwerpunkt liegt auf der dokumentarischen Fotografie. Seine Bilder wurden in zahlreichen internationalen Publikationen veröffentlicht unter anderem in The New Yorker, Time, Süddeutsche Zeitung Magazin, Geo und viele andere. Für „Bureaucratics“ hatte er 2004 den World Press Photo Award bekommen.

Die Berliner Cicero-Galerie für politische Fotgrafie (die Galerie des Magazins Cicero) zeigt die Bilder des Niederländers bis 24. Januar 2009. Auf Jan Bannings Website können wir uns seine Arbeiten ebenfalls ansehen – neben „Bureaucratics“ noch weitere Serien von Krisenherden dieser Welt.

Jan Banning – Bureaucratics
Bis 24. Januar
Cicero-Galerie für politische Fotografie, Rosenthalerstraße 38 (HH, 1. Etage), D-10178 Berlin
+49 (0)30 981 941-163, galerie@cicero.de
Geöffnet Dienstag bis Freitag 12 – 19 Uhr, Samstag 11 – 16 Uhr

CiceroGalerie für politische Fotografie
Jan Banning (englische Version)

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