Touristenmief: Das Detail macht die Aussage

8 Kommentare
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    Corinne ZS sagte:

    Das Bild ist auf jeden Fall ein Hingucker. Völlig hin und weg bin ich allerdings von „Lake Matheson“ – bitte hochladen, Komplimente abräumen ;-)

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    Pascal sagte:

    Vielleicht ist die Verknüpfung vom im dunkeln fernsehen wirklich etwas gar subjektiv. Wer so oft im Kino ist und zu Hause auch einen Beamer und Leinwand hat, wird dazu gezwungen :) Und es verleiht eine gewisse Ananymität und man verschmilzt in der Masse.

    Den Zaun verbinde ich mehr mit: „Bis hier hin und nicht weiter. Wenn ihr mich schon anglotzen müsst, macht das aus einem anständigen Abstand“ :) Das ist aber mehr so eine nachher Interprätation als bewusste Bildgestaltung.

    Finde es aber interssant, die verschiedenen Interprätationen zu erörtern :)

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    Corinne ZS sagte:

    Liebe Herren Reis und Sennhauser
    Mir ging es wie Ihnen, Herrn Sennhauser – ich hatten den Eindruck, dass die Personen „im Dunkeln“ sitzen, sei Zeichen einer Fehlbelichtung. Den gedanklichen Link zum Fernsehen im Dunkeln machte ich nicht. Wahrscheinlich, weil ich nicht im Dunkeln fernsehe ;-) Vielleicht ist nur Ihnen, Herr Reis, diese Bildaussage bewusst.

    Erstaunt hat mich der Tipp, den Berg unschärfer zu machen. Ja, genau, dachte ich, das ist es! Denn, Sie sagen es ja selber, Herr Reis, dieser Berg wurde schon viel fotografiert und wir verzichten deshalb gerne darauf, ihn im Detail anzuschauen.

    Interessant finde ich übrigens den Zaun, denn er wirft die Frage auf, wer ist drinnen und wer ist draussen. Oder, absurder, wird da ein Berg am flüchten gehindert?

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    Peter Sennhauser sagte:

    Vielleicht bin ich in solchen Dingen zu streng mit mir selbst, aber ich sage mir jeweils, wirklich Radfahren kann ich erst, wenn ich keine Stützräder mehr brauche. Und dann darf ich sie für spezielle Tricks mal gelegentlich wieder hervorkramen…

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    Pascal sagte:

    Also ganz so schwarz/weiss darf man die Hilfe von Stützrädern wahrscheinlich nicht sehen aber ich verstehe was du meinst. Vielen dank für das ergänzende Statement :)

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    Peter Sennhauser sagte:

    Pascal, die Sache mit dem Publikum im Dunkeln stimmt zwar, aber erstens spricht das Bild auch so für sich, und zweitens (oder vielmehr umgekehrt) sind die Frauen dein Motiv und das, was mich als Betrachter an dem Bild interessiert.

    Wenn Du sie im Schatten versteckst, frustriert mich das und erweckt den Eindruck einer Fehlbelichtung. Die Qualität der Aufnahme liegt ja grade darin, dass sie genau das sagt, was Du beabsichtigt hast – da braucht sie zur Unterstützung weder das Format noch den Rahmen noch die Vordergrund-Dunkelheit.

    Solche Stützräder sind hier überflüssig. Entweder die Aufnahme stimmt, oder eben nicht (und dann können sie die Stützräder auch nicht retten).

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    Pascal sagte:

    Hallo Peter

    Herzlichen Dank für die ausführliche Kritik. Selbstverständlich habe ich die Aufnahme im RAW gemacht um mir grösst möglichen Spielraum in der Bearbeitung zu erhalten. Die Frauen sind in Original heller als bei meiner eingesendeten Variante. Grund: Auch beim Fernsehen oder im Kino sitzt der Zuschauer eher im dunkeln. Ich war mir selber aber nicht sicher, welche Variante besser rüber kommt (und wenn man sich nicht sicher ist, schickt man mal eine dem Fokussiert-Team ;)).

    Es gibt auch noch eine ganze Reihe weiterer Aufnahmen auch mit mehreren Leuten die in Reih und Glied dasitzen und konsumieren. Den Uluru etwas mehr in der unschärfe versinken zu lassen müsste ich mal in Photoshop probieren.

    Einziges Detail das mich stört: der Anschnitt unten ist etwas knapp, da wäre dann Bierdose unten wohl etwas eher aufgefallen.

    Danke für die Anregungen, ich werde diese baldmöglichst mal umsetzen und vergleichen!

    Pascal

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