HDR Photomatix 3.0 im Test: Hohe Kontraste reduzieren

10 Kommentare
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    David sagte:

    @Wolf-Dieter: Achso, ich kam drauf weil Du was von „14-Bit-NEFs“ geschrieben hast, und die RAWs von Nikon enden auf NEF. Capture NX2 kann übrigens auch (16 bit) TIFFs bearbeiten, aber das wäre dann natürlich kein besonders eleganter Workflow mehr.

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    David, nein, Nikon habe ich bislang nur getestet, selbst verwende ich aktuell Olympus (DSLR) und Panasonic (Kompakt). Das ist auch der Grund, kein herstellerspezifisches RAW-Programm zu verwenden.

    Silkypix ist gut bei der Rauscfilterung, aber unelegant in der Bedienung. Daher Camera RAW / Lightroom.

    Photoshop benötige ich zur Bildbearbeitung eigentlich nie, höchstens zum Skalieren, und da ist Paint Shop Pro schneller.

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    David sagte:

    Ja, Lightroom kann schon eine Qual sein. Sogar auf meinem Schnellen Bürorechner ist es nicht wirklich flüssig.

    Wenn Du Photoshop nicht so magst wurde ich Dir einen Blick auf Capture Nx 2 empfehlen, zumal Du offenbar mit Nikon arbeitest. Das ist mittlerweile meine „Geheimwaffe“. Professioneller als Lightroom (jetzt bitte keinen Flamewar wegen der Bemerkung), nicht so groß wie PS, alles nicht-destruktiv und ein paar wirklich geniale Tools für lokale Manipulation.

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    @David: Photomatix kann nur entweder ein RAW direkt verarbeiten oder mehrere JPGs. Bei Belichtungsreihen müßten es also ohnehin die JPGs sein.

    Ich habe nur gerne von Aufnahmen auch ein RAW, um immer die Option zu haben, noch zu korrigieren.

    Photoshop mag ich einfach nicht besonders, ich arbeite normal nur mit Camera Raw und wenn, dann schlankeren Bildbearbeitungen als PS, auch wenn Adobe das leider sabotiert und Camera Raw künstlich zum Photoshop-Plugin degradiert, obwohl es ein eigenständiges Programm ist. Bei 14-Bit-NEFs muß dann z.B. immer erstmal der fette Photoshop im Hintergrund geladen werden, bevor man sie gnädigerweise in Bridge/CR öffnen darf. Man könnte ja am Ende zuviel RAM zum Arbeiten haben, das darf natürlich nicht passieren…

    Lightroom ist mir als Bildbetrachter und -sortierer auch zu langsam. Ich versuche es gerade wieder, aber immer diese enormen „Denkpausen“…grrr…beim RAW-Verarbeiten ist es natürlich prinzipiell gleichwertig zu CR und im Vergleich zu anderen RAW-Konvertern schnell bedienbar.

    Im Normalfall mache ich aber HDR-ähnliche Dinge bei Bedarf vom RAW direkt mit CR/LR, durch Runterdrehen des Kontrasts und Erhöhen von Sättigung/Lebendigkeit. Erreicht nicht den Kontrastumfang echten HDRs, aber auch nicht die möglichen geschmacklichen Fehltritte oder Übertreibungen, und geht um einiges schneller. Und wenn man was Spezielles will, ist Photomatix schon ok. Kloschüssel…naja, da hat es so manche schon ins Museum geschafft, also warum nicht? :-)))

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    David sagte:

    Ich stimme Dir zu, wenn RAW die Dynamik noch einfängt, dann sollte man es auf jeden Fall nutzen. Gerade in den Tiefen ist ja oft noch sehr viel zu holen.

    Ansonsten habe ich eigentlich ganz gute Erfahrungen mit HDRs aus Hand gemacht, wobei meine Kamera auch auf RAW tatsächlich recht schnell ist und bis zu 9 Bilder in einem Burst macht. Man kann sich freilich streiten obs für HDR unbedingt RAW sein muss oder obs nicht ein JPG auf einer neutralen Einstellung auch tut. Das Bild muss ja eh nachbearbeitet werden und die Dynamik kommt dann vom HDR. Voraussetzung ist natürlich ein statisches Motiv und die Registrierung der Aufnahmen in Photoshop. Registrierung und HDR-Berechnung (ohne Tonemapping) kann man übrigens seit Version 2 mit einem Mausklick direkt aus Lightroom starten.

    Fürs Tonemapping gibts übrigens auch gute Freeware, wenn man nicht gerade den unsäglichen Photomatix-Look will, mit dem man auch fürs Photo einer Kloschüssel auf Flicker viel Ah und Oh erntet. (Na gut, das ist übertrieben, aber nur leicht…)

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    Da ich nur mit Stativ bzw. RAW gearbeitet habe, kann ich Dir das nicht beantworten. Belichtungsreihen aus der Hand nutze ich nicht, da meine Kamera bei Serienaufnahmen nicht die Schnellste ist (vor allem nicht mit RAW, was ich eigentlich immer an habe) und auch den dafür sinnvollen Bracket-Abstand von 2 Lichtwerten (oder 5 Reihenaufnahmen statt nur 3) nicht bietet.

    Die Belichtungsreihen beim Weihnachtshaus sind ganz normal manuell eingestellt, so wie ich das bei Nachtaufnahmen immer mache. Dort ist allerdings nur der Weihnachtsmann am Strick bewegt, weshalb der auch in den aus Belichtungsreihen erzeugten Aufnahmen mehrfach erscheint – das kann kein Programm ändern.

    Ich würde statt Belichtungsreihen trotz der geringeren Dynamik RAW empfehlen, wenn es HDR ohne Stativ – und gar noch mit bewegten Objekten – sein muß. Beim Weihnachtshaus ist das Titelbild aus einem RAW erzeugt, obwohl ich auch Belichtungsreihen zur Verfügung hatte. Es war qualitativ kein Unterschied sichtbar. Allerdings empfehle ich für diese Technik keine Kompaktkamera in Innenräumen, da ist die Dynamik bei höherer ISO-Einstellung zu schwach und das Rauschen auch mit 3.1.2. noch zu hoch.

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    David sagte:

    Wurde eigentlich die automatische Registrierung der Bilder verbessert? Ich habe Photomatix recht schnell verworfen, da in der Version 2 auch die angeblich fortgeschrittene Registrierung bei Belichtungsreihen „aus der Hand“ grobe Mängel hatte. Die bessere Alternative war damals, die Bilder in Photoshop zu registrieren (Ebenen ausrichten), auch das HDR im Photoshop zu berechnen und nur noch das Tone Mapping in Photomatix zu machen.

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    Bei Franzis gibt es bislang keine 3.1.2, nur die 3.0. Wenn ich die FAQ von HDRsoft lese, so könnte es durchaus Probleme mit der Lizenz geben, wenn ich die 3.1.2. direkt von HDRSoft einfach über die 3.0.3. von Franzis installiere. Solange ich da keine Auskunft habe, möchte ich das nicht empfehlen.

    Da bei Franzis noch alle im Weihnachtsurlaub sind, warte ich noch auf Rückmeldung.

    Die Preise von HDRSoft direkt sind übrigens ähnlich, da HDRSoft Nettopreise angibt.

    http://www.hdrsoft.com/de/order.html

    Update: HDRSoft hat sich gerade gemeldet und bestätigt, daß die 3.1.2. auch mit der Franzis-Lizenz läuft. Download:

    http://www.hdrsoft.com/de/download.html

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    János sagte:

    …“HDR ist inzwischen in der Version 3.0 verfügbar“…schreibt der Autor am 4.Januar. Schade, dass Herr Roth nicht über die bereits im Dezember erschienene 3.1 Version dieses Programms schreibt. Da hat sich vor allem beim Bildrauschen und bei der Bedienung der Tonemapping Funktion, zumindest oberflächlich, einiges getan. Ansonsten lesenswerter und anschaulicher Artikel.

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  1. […] Element wäre wünschbar, aber das Bild funktioniert auch so.Was ich nicht verstehe, ist dein Hinweis auf HDR – das hier ist doch ein Einzelbild, das durchaus im Rahmen der vorhandenen Tonwerte gestaltet […]

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