Sensor-Nanotechnik: Noch kleinere Pixel?

Nanotechnologie soll bislang eher für Schuhspray herhalten, oder selbstreplizierende Nanoroboter. Wie wäre es mit kleineren Bildsensoren?

Ein Fotoauge - bald noch kleiner? (Bild: Pixelio.de/sprisiAngesichts des Megapixelwahns fragt man sich, ob Nanotechnik in der Kameratechnik nun wirklich sinnvoll ist. Doch muß man immerhin keine unkontrollierbaren Folgen fürchten wie in der Chemie.

Tatsächlich sollen nun auch nicht etwa die Sensorpixel auf Nanogröße geschrumpft werden, sondern mittels winziger in die Metallschicht des Sensors integrierter Nanostrukturen dessen Empfindlichkeit gesteigert werden:

Ein Team von Wissenschaftlern der University of Glasgow setzt bei seiner Forschung auf die sogenannte Oberflächenplasmonresonanz, die einige Metalle zeigen, wenn ihre Oberfläche von Lichtwellen getroffen wird. Konkret geht es um die Metallschicht, die bei CMOS-Bildsensoren die Erfassung von Licht und die Umwandlung in digitale Signale unterstützt.

Schärfere und farbige Bilder erhofft man sich; das Engineering & Physical Sciences Research Council schießt immerhin knapp 500.000 Pfund zu, etwa 530.000 Euro beim gegenwärtigen Kurs. Bis Mitte 2012 haben die Wissenschaftler Zeit, dieses Geld zu verforschen.

[via Pressetext.at]

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