Canon TS-E 17 mm 1:4 L und TS-E 24 mm 1:3,5 L II: Tilt-Shift Superweitwinkel

9 Kommentare
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    Der Hochzeitsfotograf Berlin sagte:

    Ich habe vor kurzem für Hochzeitsreportagen das alte 24er TSE gekauft. Das Objektiv ist neben dem 35er Sigma (A) zu meinem neuen Stück Lieblingsglas avanciert. Das einzige was mich bei der alten Version stört, ist dass ich nicht Tilt/Shiftmechanismus getrennt voneinander rotieren kann, dadurch gehen ein paar kreative Möglichkeiten verloren. Ich glaube ich investiere bald in die IIer Version. :)

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    Markus sagte:

    Ist dazu (Lichtstrahlen senkrecht halten) dann bei diesen Optiken noch eine feststehende Linsengruppe am nicht-verschwenkten Teil?
    Oder schwenkt wie klassisch üblich die gesamte Optik-Baugruppe?

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      Steffen sagte:

      Es wird an diesen Objektiven die Gesamte Optik verschwenkt. Der beschriebene „Mikrolinsen-Effekt“ ist bei Objektiven für SLRs nur Theorie. Alle Weitwinkel für SLRs sind und waren Retrokonstruktionen die keine größeren Winkel auf den Sensor haben wie Standardobjektive, und auf diese sind die Mikrolinsen (wenn vorhanden) optimiert.
      Obwohl man bei einem TS Objektiv hier mit Problemen rechnen könnte habe ich solche auch dort noch nicht beobachtet. Weder mit dem alten 24er TSE noch mit dem neuen 17er oder 24er.

      Dass die bis dato aktuellen Canon Objektive für die Nutzung an digitalen Sensoren nicht geeignet gewesen seien verwundert mich doch sehr da ich sie wie viele Kollegen in den letzten Jahren dort eingesetzt habe.
      Zwar zeigten sie wie viele ältere WW deutliche CAs da in den älteren Linsen noch nicht so viele UD-Linsen verbaut wurden, dass hat aber eigentlich mit digital oder analog nichts zu tun…(Es gibt auch genug neue „digitale“ Objektive die CAs haben.)

      Diese Äußerung:
      „Zwar sind Tilt-Shift-Objektive für Kleinbild-Spiegelreflexkameras bisher eher für Nikon-Digitalkameras ein Begriff, da 2008 dort neue, digitaltaugliche, stark weitwinklige Tilt-Shift-Objektive auf den Markt kamen.“
      Verwundert mich doch sehr, da Nikon 2008 EIN 24er Weitwinkel-Tilt/Shift vorgestellt, hat welches Canon damals schon 17 Jahre im Programm hatte und deshalb für mich Canon eigentlich immer dafür Stand solche Linsen im Programm zu haben…???

  3. Wolf-Dieter Roth
    Wolf-Dieter Roth sagte:

    Digitale Bildsensoren nutzen Microlinsen über den Pixeln für höhere Empfindlichkeit, und das Silizium der Bildsensoren reagiert auf schräg einfallendes Licht wesentlich schwächer.

    Würden die Lichstrahlen 1:1 in dem weiten Winkel aus dem Objektiv kommen, in dem sie beim Weitwinkel hinein fallen (stell Dir eine Lochkamera oder eine einfache Linse vor), gäbe das digital Bilder, die zum Rand hin im Dunkel versänken.

    Film ist sowas egal.

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    Blue sagte:

    Hallo, dazu eine kurze Frage fürs technische Verständnis/Background: Du schreibst: „Für Digitalaufnahmen waren die Objektive aus dem Filmzeitalter allerdings wegen zu stark geneigt einfallender Lichtstrahlen weniger geeignet“ – auch wenn es vielleicht ein ganz wenig an Deinem Artikelsinn vorbei geht: könntest Du das näher ausführen? Wo genau liegt das Problem? Bzw. wieso sind stark geneigt einfallende Lichtstrahlen für gerade die digitalen problematisch?
    Grüße Blue!

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  1. […] besser weiss, bitte schonend korrigieren). Für Tilt/Shift-Effekte hingegen gibts Fachkameras und PC-Spezialobjektive für Kleinbildkameras (Perspective […]

  2. […] Für die EOS-Digital-Spiegelreflexkameras gibt es neue Tilt-Objektive (siehe auch ausführliche Vorstellung bei fokussiert). Um die fotografierten Schätze auch zu Papier zu bringen, stellte Canon außerdem die […]

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