Gigabank im Test: Das Online-Bildarchiv

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    @Corinne: Fast hat teils 30-Jahres-Verträge abgeschlossen. Natürlich können auch die in zwei Jahren „zusperren“, doch nicht unbemerkt. Dann werden sie zuvor jemand anders suchen müssen, der die Chose weiterführt und die Kunden informieren. Denn die Nichterfüllung der Verträge aus dem Medizinbereich käme enorm teuer. Die „Gigabank“ ist eigentlich nur ein Nebenprodukt der für diese Kunden installierten Technik.

    Wenn Du selbst 5 Jahre lang nicht zahlen kannst…na ich würde sagen, dann brauchste auch die Bilder nicht mehr…

    Ich würde auch die Gigabank nicht als Ersatz für lokale Backups sehen – z.B. RAW-Dateien wird man auf DVDs tun, wären viel zu groß für online und auch die TB-Platte wäre da bald voll – sondern als Ergänzung für besonders wichtige Dinge.

    Und nun, mich und Dich mag es nicht betreffen, aber es soll ja Leute geben, die nicht wollen, daß der Ehemann die Urlaubsfotos mit dem Liebhaber findet :-)) aber mal ganz abgesehen davon gibt es im geschäftlichen bereich sicher Fälle, wo es wichtig ist, daß Bilder nicht öffentlich zugänglich werden.

    Ansonsten stimmt das mit den Paßwörtern sicher, aber es ist halt die erste Frae bei Online. Bilder wird kaum jemand im Netz „mitschneiden“ beim Hochladen, eher wird schon der eigene PC „onlinedurchsucht“. Insofern sind sie bei der Gigabank ev. sicherer. Zumindest, bis auch bei der das Schweizer Bankgeheimnis aufgehoben wird. Am Ende hat ja Herr Zumwinkel was hochgeladen…

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    Corinne ZS sagte:

    Momentan kostet eine externe Terabyte-Festplatte (mit USB-Anschluss) gegen CHF 150.-, Tendenz stark sinkend. Und wenn die mitgelieferte Software nicht gefällt: Perfekte Backup-Programme gibts gratis im Netz, inkl. einfachster Bedienung (von Hausfrauen getestet) und – auf Wunsch! – inkrementieller Datensicherung.

    Wahrscheinlich ist diese Variante auch dann noch billiger, wenn alle paar Jahre die Technologie wechselt und neue Festplatten oder Kabel gekauft werden müssen und auch dann noch, wenn man doppelt, dreifach oder neunfach spiegelt.

    Die Sicherung zuhause mit Aufbewahren zuhause und bei der Arbeit dürfte eine ähnliche Datensicherheit bringen wie die Neunfach-Spiegelung in Zürich, Bern und Genf. Mir sind die Fotos jedenfalls sofort egal, wenn Mühleberg hochgeht. Deshalb reicht für mich doppelte Sicherheit.

    „Aber wenn der Provider dann in 3 Jahren Pleite ist, sind die online hinterlegten Bilder plötzlich weg. Manchmal sogar noch eher. Gibt es denn etwas mit Langzeitsicherheit? Ja, den in der Schweiz gehosteten Dienst Gigabank.“

    Hier muss es sich um einen klassischen Denkfehler handeln, oder um eine Abschrift eines Gigabank-Werbeprospektes. Oder bringt Dir der Gigabank-Angestellte eine Festplatte nach Hause, bevor sie den Laden schliessen? Hm … Kommt hinzu, dass es auch private Konkurse gibt, und dann wird’s hart bei Gigabank. Dann sind die Daten weg, wenn Du einmal nicht bezahlst. Ein klassischer Knebelvertag also, gegen den die Konsumentenschützer seit langem Sturm laufen. Zu recht.

    „Die Daten werden selbstverständlich über eine verschlüsselte Verbindung übertragen, auf Wunsch sind die Daten selbst noch einmal verschlüsselt. Dies bewahrt davor, dass der Gigabank-Zugang in falsche Hände gerät. Im Zeitalter der Online-Durchsuchung will schließlich niemand dem “großen Bruder” auch noch unnötig die Arbeit erleichtern. Das Passwort hierfür wird nicht abgespeichert, sodass selbst bei einem Diebstahl des Computers kein Zugriff auf verschlüsselte Daten möglich ist.“

    Was übers Netz läuft, wird vom grossen Bruder in jedem Fall mit Interesse bedacht. Wer hofft, Verschlüsselung ändere daran etwas, liegt falsch (oder kennt keine Computercracks mit Spezialinteressen). Mich wundert allerdings die Diskussion grundsätzlich, wenn es um Bilder geht. Welche darf nie jemand zu Gesicht bekommen? Ich möchte es wohl lieber gar nicht wissen … Kommt hinzu, dass das häufigste Problem nicht gestohlene Passwörter sind, sondern vergessene.

    Meine neue Terabyte-Festplatte hat über den USB-Anschluss durchschnittlich 1 Giga pro Minute gesichert. Damit kann ich glücklich werden.

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  1. […] nach 50 Jahren noch zugänglich wären (wer kann heute noch 5 1/4-Zoll-Disketten lesen?). Gut auch als Bildarchiv für Fotografen.Doch nichts ist in der Computertechnik so alt wie die Idee von gestern. Diese Idee hat sich leider […]

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