Gegenlicht-Akt: Zu viel Drama

2 Kommentare
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    Bela sagte:

    hi!
    erstmal danke fürs kritisieren :)

    ein paar frage (eigentlich nur frägchen) hätte ich noch: bei diesem bild habe ich den blitz durch eine reflektor geworfen, und gehofft, das es ausreicht. denn leider lässt sich der blitz nicht genau einstellen.

    gibt es da eine möglichkeit, die blitzmenge zu regulieren? mit einer faustregel zum beispiel den kopf abzuschirmen? oder kann ich nur noch mit indirektem licht arbeiten? (das mit den farben: jaaaa, ich weiß das die miserabel sind. unkalibrierter schirm und unkalibriertes hirn ;)

    die pose ist deswegen etwas arm- und beinlos, weil das modell mit dem bildabgewandeten arm und dem bein der reflektor vor den blitz gehalten hat – multifunktional, sozusagen. die haare und und restlichen gliemaßen hatte ich in dem – vermutlich irrigen – versuch angeschnitten, um den körper als rahmen für die blendenflecke zu setzn. vermutlich nicht gelungen. fällt dir eine möglichkeit ein, wie das funktioneiren kann, oder ein beispiel?

    das mit der sitzfläche ;) wie kann ich den breit & flach – eindruck vermeiden? das einzige, was mir spontan einfällt, wäre auf der abgewandten seite die sitzfläche zu erhöhen – ein telefonbuch oder ähnlcihes – und so die bild-seite ein bisschen nachzuregiulieren. das stelle ich mir aber fürs modell monströs unbequem vor. sonst fällt mir leider da nix ein, gibts da ’nen trick? oder muss es wohl oder übel dann halt in der bildbearbeitung sein?

    @ das erste bild: joa, da gibts schon was, allerdings nur sporadisch. habe mir allerdings vorgenommen, das demnächst mal richtig zu verfolgen. und ich fürchte, dass ich die kunstfertigkeit von neshat nicht erreiche. das ist schon mal noch ne ganz andere liga … aber versuchen kann man es trotzdem. :)

    danke für tipps im voraus,
    bela

    p.s. sorry für die schreibfehler und kleinschreibung – smartphones sind nicht optimal für texte …

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      Horst Kløver sagte:

      Der Durchlicht-Reflektor, den Du von Deinem „multifunktionalen“ Model hast halten lassen, veteilt das Licht nur etwas gleichmässiger, nimmt ihm aber höchstens eine Blende an Intensität. Besser hätte sich der Reflektor in seiner reflektierenden (Die goldene Seite macht schöne Hautöne) Eigenschaft auf der Seite der Kamera gemacht – denn durch die Aufhellung von vorne wird die Lichtmenge von hinten quasi im Vordergrund verteilt. Du belichtest im vorliegenden Bild eigentlich auf nicht aufgehellte Schattenpartien des Körpers vorn. Also machst du die Blende sehr weit auf, um dort überhaupt einigermassen normale Tonwerte zu erhalten. Der Blitz, in den du wie in die Sonne bei einer vergleichbaren Gegenlichtaufnahme in der Natur hineinschaust, wird so stark überbelichtet. Versuch einmal, aufzuhellen und du wirst die Kontraste besser in den Griff bekommen.
      Die Blitzleistung kann man mit neutraldichten (ND)-Fliterfolien stufenweise reduzieren. Hier gelten die gleichen Abstufungen wie bei Graufiltern, die man an Objektiven einsetzt. Das ist Studiozubehör, gibts auch beim Filmgeräteverleih. Versuchs mal bei Calumet.

      Es gibt auch eine geniale Halterung für Aufheller, falls Du Dein Model etwas entlasten willst: Manfrotto/Avenger D705B. Dazu benötigst du noch ein Standardstativ.

      Zur Haltung: Ich kann hier leider keinen Aktfoto-Kurs beginnen (schade, eigentlich – dazu müsste ich mich aber vorher selbst mehr mit dem reizvollen Thema befassen). Dennoch zwei Tipps:
      Abstand halten und längere Brennweite einsetzen, so werden Körperteile im Vordergrund nicht überproportional gross abgebildet. Aus diesem Grund sind Fotostudios meistens länger als breit.
      -Im Knien kann das Model den Po anheben, mit den freien Händen (ohne den Aufheller) kann es sich abstützen und so auch die Bodenhaftung vermeiden. Eine Erhöhung der Sitzfläche verlagert das Problem nur, denke ich. Der Rest ist deinem Talent überlassen!

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