Helen Levitt mit 95 verstorben: Legende der Straßenfotografie

Die Fotografin Helen Levitt, eine Ikone der US-Straßenfotografie, ist im Alter von 95 Jahren gestorben.

Helen Levitt: New York City 1974. (© Keystone)

Die dpa meldete gestern Abend, dass die Fotografin am Sonntag in ihrer Wohnung in Manhattan im Schlaf verstorben ist. 1913 geboren, machte Helen Levitt schon frühzeitig Bekanntschaft mit den Fotografen Henri Cartier-Bresson und Walker Evans. Bald begann sie selbst zu fotografieren und nutzte die Errungenschaften der neuen Kleinbildfotografie mit der Leica. Die Künstlerin hatte seit den 30er Jahren das Alltagsleben auf den Straßen der Großstadt auf unvergleichliche Weise eingefangen.

Ihre Bilder scheinen zu leben. Schon 1943 bekam sie ihre erste Soloausstellung im New Yorker Museum of Modern Art. Nach einem Exkurs in die Filmszene kehrte sie aber in den 50er Jahren wieder zur Fotografie zurück. 1997 besuchte sie Deutschland, um an der documenta in Kassel teilzunehmen und erhielt im vergangenen Jahr den internationalen Fotopreis „spektrum“ der Stiftung Niedersachsen.

Helen Levitt hat die Entwicklung streetphotography mitbestimmt wie kaum eine andere Frau in der Geschichte der Fotografie.

1 Antwort
  1. sarah sagte:

    eine ausnahmekünstlerin, ich habe einige ihrer ausstellungen gesehen, letztes jahr erst, das portrait in der artlout über ihre new york bilder war fantasitisch.
    da geht uns allen eine tolle künstlerin verloren.

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