Olympus E-30 im Test: Fragwürdige Dunkelbelichtung

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    Wolf-Dieter Roth sagte:

    @Rob: Das Rauschen nimmt auch unter 8 Sekunden zu. Die Hotpixel nicht, die werden brav wegsubtrahiert, dennoch schaut es nachher definitiv schlimmer aus als vorher. Ist in der Galerie ja zu sehen, wir haben die Testbilder extra so hochgeladen, daß sie nicht skaliert werden (das läßt die Pixel verschwinden, so wie in den beiden Nachtaufnahmen, wenn man nicht aufs Bild klickt).

    Und ja, bei ausreichend hoher Empfindlichkeit findet die Subtraktion auch in diesem Zeit-Bereich statt, so man nicht „AUTO“ eingestellt hat (dann wird erst ab 4 Sekunden subtrahiert).

    Irgendwann wird die Subtraktion komplett abgeschaltet, das stimmt, aber das passiert erst in einem Bereich, wo keine Hot Pixels mehr in nennenswertem Maß sichtbar werden.

    Der Test hat einige Tage benötigt (belichte mal hoch bis 30 Minuten = 60 Minuten mit Rauschminderung in allen möglichen Empfindlichkeiten…hochgeladen haben wir nur die interessantesten Ergebnisse). Vorher habe ich auch an die Funktion geglaubt.

    Ob das nun an den Sensoren liegt? Da bin ich mir nicht sicher. Denke, das Rauschen kommt auch aus der Elektronik. Die alten Kodak-CCDs sind mir für angeblich (hatte selbst bislan keine Olympus DSLR vor der E-330 in der Hand) schönere Farben bekannt, aber rauschärmer? Wäre mir neu. Zudem haben die Olympus-DSLRs vor der E-3 maximal ISO 1600 erlaubt – etwas außer Kontrolle gerät die Sache aber vor allem in der ISO-3200-Einstellung, die ich hier für deutlichere Bilder zeige, die ich aber bei eigenen Nachtaufnahmen von Ausnahmesituationen (Mondlicht und kein Stativ dabei…) eher meiden würde.

    Ich würde ohnehin nicht NMOS/LiveMOS gegen CCD tauschen, weil ich auf die Live View nicht verzichten möchte.

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    Rob. S. sagte:

    Schönen Dank für die interessante Beobachtung. Ich hatte schon mit der E-330 und danach mit der E-510, also seitdem Olympus die Kodak-FFT-CCDs mit Panasonic-NMOS-Sensoren zu ersetzen begann, den Eindruck, dass die Wirksamkeit der Dunkelfeld-Rauschunterdrückung („Rauschminderung“) bei höheren ISO abnahm, wohingegen sie zuvor noch den Eindruck nahezu hundertprozentiger Wirkung hinterlassen hatte.

    Die Beobachtung, dass unter 8 Sekunden die Hotpixel trotz Darkframe-Subtraktion zunehmen, könnte allerdings daran liegen, dass (u.U. je nach ISO) die Darkframe-Subtraktion unter 8 Sekunden schlicht nicht stattfindet. Eine ungeschickte Entscheidung der Entwickler schon bei der E-510, die im Bereich von 1 bis 8 Sekunden durchaus auch bereits Langzeitrauschen zu produzieren in der Lage ist.

    Zum Glück gibt es Tools, mit denen man Langzeitrauschen/Hotpixel auch nachträglich noch ganz gut in den Griff krioegen kann, zum Teil sogar auf RAW-Basis…

    Grüße,
    R.

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