24 Stunden: Raum und Freiraum

Freiheit und Raum hängen untrennbar zusammen. Bilder aus Frei- und anderen Räumen.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden: Statuen und Freiheit

Eine Serie von Bildern der Freiheit – der Freiheitsstatue in New York – kontrastiert heute mit Momenten aus aller Welt.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Bootssteg im Goldlicht: Absicht umsetzen

Tolles Licht kann der Grund für eine Fotografie sein – und auch ihr Inhalt. Aber es darf nicht von langweiligen Motiven überlagert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Wenskat).

Kommentar des Fotografen:

Bei dem Bild ist es mir vor allem um das goldene Licht an diesem Nachmittag des 14. März am Etang du Stock in Lothringen gegangen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Wenskat:

Mir fallen an diesem Bild sofort die goldenen Schilfhalme im Hintergrund und die grossartige Struktur des Holzes auf dem Steg auf.

Aber ich käme nie auf die Idee, dass es das Licht war, was Dich zu der Aufnahme motiviert hat:

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Geburtstag der BRD: Sechzig Jahre, sechzig Werke

Die Kunst ist frei – so garantiert es das deutsche Grundgesetz in diesem Mai genau seit sechzig Jahren. Eine Ausstellung in Berlin erzählt von sechzig Jahren Kunst (und Fotografie) in der Bundesrepublik Deutschland.

Candida Höfer: Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar II, 20040 - (©) VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Die Ausstellung Sechzig Jahre. Sechzig Werke im Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert eben sechzig herausragende Arbeiten, die das Kunstgeschehen national und international geprägt haben. Die Bandbreite der Werke reicht von Malerei und Grafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie.

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Heuschrecken-Porträt: Zu viel Tiefe

Der Fokus auf dem Auge: So müssen Tiergesichter fotografiert werden. Allerdings würde auch der Rest des Körpers etwas Schärfe verdienen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Schaller).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand bei einem Besuch im Basler Zoo. Neben den „ZoostandartTieren“ findet man im Zolli auch den Grashüpfer. Diese kleinen Tiere faszinieren mich in Gross. Den Hüpfer habe ich versucht in einem schönen grün von seinem Futter darzustellen, mit dem Fokus auf seinem Auge …

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Schaller:

Eine weit Offene Blende ist bei Tierfotografie in dämmerdunklen Räumen ein Muss. Nicht nur wegen des Lichts, sondern auch, um das Wesen vor dem Hintergrund freizustellen – was ganz besonders bei einer grünen Heuschrecke vor grünem Hintergrund gilt.

Diesen Locust hier hast Du gut getroffen: er wirkt, als würde er neugierig hinter seinem Futterblatt hervor aus dem Bild herauslugen.

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24 Stunden: Symbole

Symbolhafte Bilder einiger Ereignissen des Dienstags.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Fotocommunity plus im Test: Viele schöne Bilder

Die Online-fotocommunity findet ihre Fortsetzung Offline: „fotocommunity plus“ ist das Mattpapier-Magazin der Autodidakten-Webplattform. Sie bietet viele tolle Fotos und wenig Systematik.

Fotocommunity plus 2/2009

Foto-Magazine im TestWir testen und bewerten in lockerer Folge Zeitschriften zum Thema Fotografie aus aller Welt - mit Punkttabelle und Fazit.

Es ist seltsam: Während die traditionellen Fachmagazine schon fast verzweifelt versuchen, online Fuss zu fassen, steuern reine Online-Angebote regelmässig in die Domäne der Papiermedien vor. Die Erklärung ist einfach: Im Papiermarkt liegen noch immer weit höhere Werbeinnahmen drin als online. Dieser Versuchung können deshalb auch neuartige Angebote wie die „selbstverwaltete“ Fotocommunity, das grösste Forum von und für Amateurfotografen, nicht widerstehen.

Vierteljährlich erscheint das „interaktive“ Magazin der kostenpflichtigen Fotocommunity. Mit einem Preis von satten 7 Euro 80 ist es nicht von Pappe, auch wenn sich „fotocommunity plus“ schon beim Papier von dem abhebt, was traditionell, aber nicht wirklich Konkurrenz ist.

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Fischer-Theater: Bühnenarrangement

Die Bühne der Fischer in Lissabon ist ein schönes Motiv. Für solche Situationsaufnahmen muss man ein Auge, Geduld und schnelle Füsse haben.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tom Kindler).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist im April 09 in Lissabon entstanden. Die einheimischen Fischer auf einer „Welt-Bühne“ auf der linken Seite der Fotograf, im Hintergrund das klein wirkende Schiff auf dem Weg in den Atlantik. Für mich wirkt das Bild wie eine Theateraufführung. Für die Fischer Alltag, für unsereiner ein doch eher seltenes Spektakel.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Tom Kindler:

Zwei Fischer auf dem Quai und ein Tourist mit der Kamera, im Hintergrund der Ozean-Dampfer mit den Kreuzfahrt-Touristen aus aller Welt: Es handelt sich tatsächlich um eine Aufnahme mit vielseitiger Aussage für eine ganze Stadt.

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24 Stunden: Gesichter

Gesichter, gesehen in Cannes, im dem Zoo und in den Flüchtlingslagern von Pakistan.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Kirschblüten: Tiefenkomposition

geringe Schärfentiefe erlaubt spannende Bildeffekte, setzt aber auch die Anforderungen an die Bildkomposition höher: Es mus dreidimensional gesehen werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Mathias Krüger).


Kommentar des Fotografen:

Waren mit der Familie am Ostermontag auf Wanderschaft (Gewaltmarsch ;)) und ich hatte die Kamera glücklicherweise dabei. Am Wegesrand entdeckte ich eine in voller Blüte stehende Kirsch, welche ich mit möglichst geringer Tiefenschärfe einfangen wollte, da dies oftmals eine sehr verträumt wirkende Stimmung erziehlt. Was sagen die Profis?

Peter Sennhauser meint zum Bild von Mathias Krüger:

Grade bei Pflanzen ist das Spiel mit der geringen Tiefenschärfe häufig sehr hilfreich, um beispielsweise Blumen freizustellen oder andere Motive deutlich gegen den Hintergrund abzuheben, in welchem sie ansosten völlig untergehen würden.

Aber was bei einfachen Strukturen und wiederkehrenden Objekten – Sonnenblume aus einem Feld herausisoliert – fast immer gut wirkt und für den Betrachter sofort fassbar wird, kann bei einer Übertreibung mehr zur Verwirrung als zur Bildaussage beitragen. Die Schärfentiefeneffekte wirken überraschend, weil sie einer Fokussierung des Auges entsprechen, die der Betrachter aber nicht willkürlich vollzogen hat. Weiterlesen