Selbstporträt als Diptychon

8 Kommentare
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    Sofie Dittmann sagte:

    @Adriana: Es war mir ein Vergnügen. Deine Fotos, und was Du daraus machst, sind wirklich interessant! Wie gesagt, Deine Seite ist in meinen Lesezeichen. :)

    @Corinne Wie hättest Du es denn gemacht? Peter sucht noch Leute, die für ihn Kritiken schreiben. Beschreibung und Interpretation gehören übrigens wie eine Bewertung zu einer guten Kritik dazu. :o)

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    Peter Sennhauser sagte:

    Eben wollte ich antworten, da kam Jürgens Kommentar – und ich bin genau der gleichen Meinung: In der Galerie kannst Du davon ausgehen, dass eine Kuratorin die Arbeit des Fotografen gesichtet, beurteilt, veredelt und konzeptionell stimmig zusammengestellt hat. Wenn Du ein einzelnes Bild ohne jede Erläuterung zur Kritik erhältst, ist niemals klar – das zeigt sogar Sophies Urteil hier ganz konkret – ob „Anomalien“ beabsichtigt und Teil des Kunstwerks sind oder technisches oder künstlerisches Unvermögen. Genau aus dem Grund müssen bei grossen Fotowettbewerben und bei Vorstellungsgesprächen für jegliche Foto-Aufträge Portfolios vorgelegt werden – zu denen der Fotograf durchaus noch was sagen darf.

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    Adriana sagte:

    Es freut mich sehr, dass mein Bild in der Kritik erscheint!

    Das erste Bild habe ich mit einer Doppelbelichtung im Gimp gemacht…es wurde also absichtlich mit den Lichklecksen gestaltet.

    Es ist auch nicht einem besonderen Thema gewidmet.. sondern nur aus einer Laune heraus gemacht.
    In der Photocommunity wurde es mit “ La dolce vita“ betitelt.

    Ich entschuldige mich hiermit dass ich mich wörtlich nicht so gut ausdrücken kann..aber darum mache ich ja Fotos:))

    liebgruss Adri

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    Corinne ZS sagte:

    Kurz und knapp könnte man auch sagen: Der Text ist in der falschen Rubrik erschienen. Vielleicht möchte Dittmann auch einfach die bisher zur Einreichung eines Bildes nötigen Voraussetzungen ändern (nebst ein paar anderen Dingen). Oder sie zieht eine Bildbetrachtung einer Bildkritik vor, die einfach mehr Sinn macht, wenn die Fotografin, der Fotograf das Bild mit einer Fragestellung verbindet. Eine echte Bildbetrachtung ist es aber auch nicht, eher ein Zwischending, weder Fisch noch Vogel. Kunst zu kritisieren finde ich übrigens wenig interessant. Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters, und statt dessen an Details oder der Technik rum zu mäckeln ist kleinlich (oder überheblich). Kunstkritik müsste schon ein wenig kunsthistorisches Wissen transportieren, wenn schon. Wir sind jedenfalls gespannt …

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    Jürgen Schulte sagte:

    @Corinne Ich bin da Deiner Meinung, wenn ein Photo in einer Galerie hängt und dort jedem Betrachter eigenen Interpretationsspielraum läßt (lassen soll).
    Hier geht es jedoch m.E. um „Bildkritik“ (so steht es jedenfalls in der Navigationsleiste), die dem „ambitionierten Amateur“ von „Profis“ gereicht wird und diesen in die Lage versetzen soll, seine mehr oder weniger (un)tauglichen Versuche auf dem Feld der Photographie besser einschätzen zu können, aus Fehlern zu lernen, sich weiterzuentwickeln, seine Fähigkeiten zu erweitern.
    Und hierzu gehört es m.E., daß der Photograph seine Intention dem Rezensenten mitteilt. Wie sonst soll jemand beurteilen können, ob die Absicht des Photographen, die story, in der konkreten Bildgestaltung sich auf den Betrachter überträgt?

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    Sofie Dittmann sagte:

    @Corinne Ja, grundsätzlich sollte das Bild genügen. Angaben des Fotografen lenken manchmal ab. Ich finde es aber zum Beispiel hilfreich, wenn ich noch andere Fotos als Anschauungsobjekt habe, wie in diesem Fall – solange man dann nicht in die Intentionalismusfalle fällt. :)

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    Corinne ZS sagte:

    Die wahre Künstlerin erkennt man daran, dass es bei ihr reicht, ein Bild einzureichen ohne Text. Davon sind wir normal Fotografierenden weit entfernt, was dazu führt, dass wir wortreich unsere Absicht beim Knipsen anführen, inkl. all der überflüssigen technischen Details, so dass die Kritik auf unseren Angaben aufbauen kann. Hier hingegen kommt uns die reine Kunst entgegen. Wie eindrücklich.

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  1. […] Navalesi macht vor allem Selbstportraits im Doppelpack. Auch auf fokussiert.com haben wir schon eins ihrer Fotos […]

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