Griechisches Blau-Weiss: Formen und Farben in Harmonie

8 Kommentare
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    Fabian Rouwen sagte:

    Danke für all Eure Kommentare und für die Bildkritik. Es ist immer wieder lehrreich, was man alles machen kann.

    Vielen Dank,
    Fabian Rouwen
    P.S. Das Kreuz stand übrigens wirklich schief.

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    Peter Sennhauser sagte:

    Rudi, es wäre auch kein Problem, das Blau noch blauer und das Weiss noch weisser zu machen – das finde ich hier aber so überflüssig wie das Graderichten des Kreuzes. Dass es leicht schief steht (und das tut es garantiert in Wirklichkeit, oder aber die Kirche steht schief!) ist genauso ein reizvoller Tupfer wie seine rundlichen Formen, die sich von den geometrischen Flächen des Restmotivs abheben.

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    Rudi Huber sagte:

    Lieber Peter Sennhauser,
    bei einem derartigen Eigriff in des Originalbild kann es kein Problem sein das Kreuz entweder gerade oder eideutig schräg zu stellen. Ich denke, es würde sehr gut wirken, noch besser wäre es schon bei der Aufnahme das entgültige Bild im Kopf zu haben. Man denke dabei an die analogen S/W Abzüge mit Negativrand. Ob das Kreuz an der Kuppel gerade war wird Fabian Rouen uns sagen können, ist aber nicht wirklich wichtig nach dieser Bearbeitug. Evt. hat er die Kamera auf das Kreuz ausgerichtet (fast) dann muß die nähere Kante der Kirche in der Perspektive schräg werden!

    Grüße aus Wien
    Rudi Huber

    PS.: Das mit der URL geht schon OK. Allerdings habe ich an kein „SEO“ gedacht. Auf dieser Seite habe ich an die 90 Zugriffe/Tag. Das reicht schon.

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    Peter Sennhauser sagte:

    …was es aber ganz offensichtlich physikalisch tut, denn die Hauswände stehen ja wohl gerade und nicht das Kreuz.

    Übrigens, Rudi: Es reicht, wenn Du Deinen URL einmal eingibst, worauf Dein Name oben über dem Kommentar zum anklickbaren Link wird. SEO funktioniert übrigens nicht via Kommentarspalte.

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    Peter Sennhauser sagte:

    Rudi, ich lass ja auch die Oma sein… Ernsthaft, ich hatte die gleichen Hemmungen (und habe sie heute noch bisweilen) bei Eingriffen in meine Bilder, und dann fällt mir der Satz von George Barr ein, als ich im Workshop sagte, schon die Veränderung des Ausschnitts käme mir unehrlich vor. Dann soll ich eben ehrlich bleiben, meinte er, dieweil „wir andern einfach das Beste aus unsern Bildern machen“. Ich habe mich angesichts dieses wunderbaren Fotos schon einmal zur Retusche ausgelassen – und inzwischen umgekehrt mehrfach vor Photoshop-Effekten um der Effekte Willen abgeraten. Wie schon im Text gesagt: Ganze Bildelemente wie das Kreuz wegzuretuschieren, ist eine umstrittene Angelegenheit. Aber solange wir nicht Journalismus betreiben, sondern Kunst anstreben, ist es mindestens eine legitime Option.

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    RudiRalala sagte:

    Wieder mal sehr lehrreich und nachvollziehbar. Danke!

    Dass der Schatten fast golden ist, das hätte ich vorher einfach nicht gesehen. Als Ungeübter sieht man es einfach nicht so wie Du.

    Bei mir war es so mit der Nachbearbeitung:

    Ich habe mein Leben lang analog ohne Nachbearbeitung fotografiert. Der Schritt von der (sogenannten) abgebildeten Realität weg zur „hemmungslosen“ Nachbearbeitung ist eine Schwelle, die ich erst mental überwinden musste. Geht wahrscheinlich den meisten Fotografen mehr oder minder so.

    Eines ist mir allerdings immer noch heilig: Außer Korrektur von roten Augen, Weichzeichnen oder Rand drumrum bleibt die Oma die Oma, das Kind das Kind. Da wird nix verbastelt.

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