Fotografien aus 24 Stunden: Zeit, Dokumente

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Augenblicke von einprägsamer Bedeutung, für einzelne Menschen oder für alle.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fredrik Marsh: Dresden im Übergang

Allüberall sehen wir fotografische Erinnerungen an den Mauerfall vor zwanzig Jahren. Interessant ist vielleicht ein Blick von außen – der des Amerikaners Fredrik Marsh auf Dresden.

Fredrik Marsh: Gasometer, Dresden-Reick, Dresden 2002

Die Fotografien von Fredrik Marsh spiegeln die Veränderungen im Dresdner Stadtbild als Folge der Umbrüche nach 1989. „Transitions – Übergänge“ – so lautet auch der Titel der aktuellen Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden.

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Sonnenaufgang-Foto: Weniger ist mehr

Vor und nach Sonnenauf- oder Untergang findet ein Spektakel von Farben, Formen und Licht statt, das oder gerade einfachen Bildern viel Emotionalität verleiht.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Torsten Muehlbacher).

Kommentar des Fotografen:

Früh morgens ging es zum Gipfel des Kellerjochs. Die Sicht war nicht gerade berauschend, jedoch wirkt dies -meiner Meinung nach – sehr gut auf die aufgehende Sonne. Man sieht dadurch die Sonne sehr gut und man meint, sie gehe zwischen den Bergen auf.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Torsten Muehlbacher:

Die Sonne geht auf und scheint durch den Dunst über den Bergen nur knapp und grellrot hindurch. Die Gipfel der Alpen um den Fotografen herum erscheinen als blosse Schemen in verschiedenen Blau- oder Grautönen, wobei sich die Kanten zum jeweils ferneren Berghang durch leichten weissen Dunsthauch abgrenzen. Der Himmel über der Sonne erstrahlt in einem knalligen Verlauf von Rot zu einem von Federwolken durchzogenen Gold.

Ich finde nicht, dass die Sicht nicht berauschend war, als Du diese Aufnahme gemacht hast – im Gegenteil:

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Fotografien aus 24 Stunden: Berge, Myrte und Kuhdung

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Feierliches und sehr praktisches Leben am Donnerstag.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

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Best of Blogwerk: Die Topstories im September

Im letzten Sommermonat fanden sich auf fokussiert.com und den andern Blogwerk-Blogs einige Trouvaillen für kühle Herbstabende.

Das Haus der Geschichte in Bonn zeigt „Bilder im Kopf“: Wie Fotografien zu Ikonen der Zeitgeschichte werden.

Leica präsentiert eine sucherlose Kompakt-Digitalkamera mit grossem APS-C-Sensor. das ist zwar noch keine M-Serie und leider ohne Wechselobjektiv, aber eine echte Alternative zu Knipsboxen.

Sennhausers Mondsucht: Bilder des Erdtrabanten über San Francisco, für einmal vom vorgewählten Standort aus fotografiert. Wie’s geht, steht im Text.

…und in den andern Blogs:

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Frontalporträt: Starker Ausdruck, aber zu flau

Ein starkes Porträt, das sich ganz auf den Menschen konzentriert. Ein wenig stärkere Nachbearbeitung würde der Fotografie jedoch gut tun.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Brössel).

Kommentar des Fotografen:

Nein, es handelt sich bewusst nicht um ein Portrait eines Straßenkehrers in einem Schwellenland, der mit seinem vom Leben gezeichnetem Gesicht Lesern eines Hochglanz-Magazins an Ihren Wohlstand erinnert. Wir schreiben das wirtschaftlich ereignisreiche Jahr 2009 – und das Portrait zeigt einen deutschen „Arbeiter“ vor seinem Büroeingang, der sich angesichts der zunehmend schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt Gedanken um seine Zukunft und Familie machen muss.

Ziel der Aufnahme war es, eine ungefilterte Momentaufnahme einzufangen, die jene aktuelle Problematik unserer dahinscheidenden Wohlstandsgesellschaft abbildet. Bewusst wurde das Bild nicht mit dem Ausbessern-Werkzeug bearbeitet. Das Gesicht sollte natürlich, unvollkommen und unverfälscht belassen werden. Lediglich der Rot-Kanal wurde bei der Konvertierung in SW etwas angehoben.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Andreas Brössel:

Ein klassisches Porträt, das technisch einwandfrei umgesetzt wurde und damit den Menschen sehr schön in den Vordergrund rückt. Inhaltlich hätte ich mir beim Anspruch des Fotografen, die dahinscheidende Wohlstandsgesellschaft abzubilden, ein wenig mehr Informationen gewünscht. Ein isoliertes Porträt als Symbol für eine solch komplexe Aussage nutzen zu wollen, ist sehr schwierig.

Zunächst zum technischen Part:

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Fotografien aus 24 Stunden: Bewegte Menschen

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Bewegung durch Sport, Beruf, Wut, Andacht, Emotionen und ein geduldiger Mann am Strassenrand.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.