Fokus-Porträt: Blick in den (strengen) Raum

8 Kommentare
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    Frank Bäume sagte:

    Hallo Dierk,
    danke für das Lob.
    Ich habe die Aufnahme mit 250mm gemacht. Stand auf der symmetrisch angeordneten Balustrade auf der linken Seite.
    LG
    Frank

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  2. dierk
    dierk sagte:

    tolle S/W Technik, Frank.

    So hätte ich die Aufnahme auch gemacht(ich traue mich jedoch oft nicht, Menschen mit rein zu nehmen, da zu wenig planbar, wie man sieht:-).
    Aus welcher deiner Serien stammt es?

    Vielleicht unten etwas mehr und oben etwas weniger, damit das Geländer unten nicht so nah am Rand ist, dann hättest du aber vielleicht etwas stürzende Linien bekommen (oder war es ein Shift-Objektiv, da es so perfekt passt?)

    Dierk

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  3. Avatar
    Schtonk! sagte:

    Ist der Titel wirklich „Frau im Focus“? Das ist dann ja wie „Frau im Bild“ bzw. sogar „Frau in der Bild“.

    Ist aber doch wohl eher „Frau im Fokus“ gemeint und nicht die Zeitschrift.

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    Frank Bäume sagte:

    Vorab, herzlichen Dank für die doch sehr ausführliche Bildbesprechung.
    Der Tisch, er stört leider, aber ich vermute ich hätte ihn wohl nicht verschieben dürfen/können. Insbedonders weil dies doch einige Zeit in Anspruch genommen hätte. Man hätte diesen auch retuschieren können, jedoch habe ich mich bewußt dagegen entschieden zu „photoshoppen“. Die Aufnahme ist, bis auf ein paar entfernte Staubkörnerchen, vollends unbearbeitet.
    Damit zur Frage der Belichtungszeit. Da es eine analoge Aufnahme ist, somit keine EXIF’s existieren, nicht exakt zu sagen. Jedoch wurden alle Aufnahmen so um die 0,5 Sekunden belichtet. In der Tat, die junge Frau verharte mehere Sekunden vollkommen regungslos.
    Ich habe noch eine zweite Belichtung gemacht, nachdem die Person vor der Tafel im Innenraum vorbeigegangen war. Diese war jedoch nicht leider nicht mehr scharf. Eine dritte war nicht möglich, da die junge Frau dann den Raum betrat und das Motiv somit nicht existent war.
    Natürlich ist es sehr schwer, oder gar unmöglich, eine Einzelaufnahme aus einer Serie im Kontext dieser eben nicht gesehenen Serie einzustufen. Jedoch war es auch nicht meine Absicht diese Aufgabe einer einzelnen Aufnahme zuzuweisen. Ich habe diese Aufnahme zur Präsentation ausgewählt, weil sie mir persönlich sehr zusagt. Mehr nicht.
    Nochmals meine Dank für euer Feedback.
    LG
    frank

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    Swonkie sagte:

    ich kann mir nur nicht erklären wieso die frau absolut still steht. an ihrer haltung sieht es eher so aus als wäre sie in bewegung. und bei einer halben sekunde würde auch nur eine kleine, langsame bewegung zu deutlicher unschärfe führen.

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    Peter Sennhauser sagte:

    Swonkie: Die Belichtungszeit ist nur einer von zwei Faktoren bei Bewegungsunschärfe, die andere ist die Bewegung des Objekts. Ich würde hier von einer Belichtungszeit von einer halben Sekunde ausgehen (Fotograf Frank Bäume hat keine Angaben dazu geliefert), und das reicht vollständig für eine solche Verwischung, wenn der Künstler sich zugleich grade relativ schnell bewegt hat.

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    Antje sagte:

    Für mich zeigt das Bild, dass doch vieles im Auge des Betrachters liegt.
    Mir fällt bei der Betrachtung vor allem die unterschiedlichen Marmorierungen der Wand und der Treppe auf. Der Blick in den hinteren Raum lockert das Ganze ein wenig auf und zeigt einen wilkommenden Kontrast, das i-Tüpfelchen ist die Frau im Vordergrund. Die verschwommende Person im Hintergrund bringt eher Unruhe herein (die Frage nach der Belichtungszeit finde ich durchaus berechtigt).
    Auf eine Frau, die sich noch nicht traut eine Austellung zu betreten mit der Künstlerin im Hintergrund wäre ich nie im Leben drauf gekommen. Und auch mit diesem Wissen finde ich es irgendwie nicht zutreffend. Es sieht eher so aus, als of die Person im Vordergrund gerade angehalten hat um zB. eine SMS zu schreiben, aber vlt. bin ich da auch zu pragmatisch.
    Alles in allem: interessantes Bild, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen.

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    Swonkie sagte:

    vieles funktioniert für mich hier nicht.
    bevor ich den kommentar des fotografen gelesen habe war mir nicht klar dass da ein „werk“ zu sehen ist. die ganze szene in dem raum hat eher bürocharakter für mich (bin von museen / ausstellungen eine andere präsentation gewohnt). ich hätte vermutet, dass da vielleicht die besucherpässe für einen anlass ausgegeben werden. das „werk“ könnte auch ein whiteboard sein (vielleicht sieht man mehr details auf dem originalgrossen foto?). den extrem stark verwischten künstler habe ich auch nicht als wichtigen teil betrachtet, weil er schon fast nicht mehr als person zu erkennen ist.

    was mich technisch wundert: weshalb ist die frau im vordergrund absolut scharf abgebildet während der künstler so stark verwischt ist? die frau war ja wohl kaum über eine so lange belichtungszeit (wie lange ist die?) absolut regungslos?

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