Nachtaufnahme: Zu viel Kontrast, zu wenig Thema

3 Kommentare
  1. dierk
    dierk sagte:

    Sebastian,
    wenn das Bild in RAW aufgenommen ist, lade doch mal eine Testversion von Photomatix. Das Programm kann auch aus einzelnen RAW Aufnahmen mehr rausholen (Speudo-HDR). Ein Versuch lohnt sich sicher.

    Mehr dazu findest du hier (siehe auch oben unter HDR)
    HDR-Tricks vom Experten: Kontrastreiche Welt

    @Uwe:
    ein Foto in der Blauen Stunde führt zu einem ganz anderen Ergebnis. Das ist u.U. nicht die Bildidee gewesen.

    dierk

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    • Avatar
      Uwe S sagte:

      Beim Fotografieren in der Dämmerung hat der Fotograf das Ergebnis selbst in der Hand, indem er in den ca. 30 Minuten den richtigen Zeitpunkt mit der idealen Beleuchtung ausnutzt. Bei diesem Motiv braucht es nur wenig Licht. Die kitschig blaue Färbung lässt sich mit korrektem Weißabgleich (8000 K bis 12000 K) vermeiden, oder man arbeitet monochrom.

      Wie schon oben gesagt, hat man damit eine Alternative zu HDR und Pseudo-HDR. Man muss halt probieren, was einem besser gefällt.

  2. Avatar
    Uwe S sagte:

    Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg.

    Der Dynamikumfang der Kamera ist begrenzt. Plant man Drucke auf Papier oder Leinwand muss man sich auf noch engere Toleranzen einstellen. Das ist halt so.

    Statt mit Tone Mapping den Kontrastumfang von HDR-Aufnahmen zu reduzieren, kann man alternativ eine geeignete Lichtsituation in der Dämmerung (Blaue Stunde) abwarten. Durch das restliche Tageslicht erhält die Szene eine ausgewogene Dynamik, die von der Kamera ohne weiteres eingefangen werden kann, und sehr natürlich wirkt.

    Ich stimme zu, der gewählte Blickwinkel ist zu unentschieden.

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