Schattenfoto: Indirekte Gestaltung

5 Kommentare
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    Swonkie sagte:

    was mich am meisten stört ist das stück von dem weissen lieferwagen im hintergrund, das quasi aus dem gesicht des mannes wächst.
    ich habe eine ewigkeit da hin gestarrt (naja, etwa 5 sekunden) und versucht herauszufinden was das ist, weil es so gewirkt hat als sei es ein teil von dem ding das der mann so konzentriert anschaut.

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    matidio sagte:

    „Hier wird der Nachteil der Analogfotografie deutlich, indem die Bildergebnisse nicht sofort kontrolliert werden können.“

    Nun ja, dies ist wohl in den meisten Faellen richtig. Nur gerade in der Strassen-Fotografie leider fast immer unnuetz, weil das Foto nicht wiederholbar ist, da es eben eine Momentaufnahme ist und deshalb die Kontrolle ueberfluessig ist.
    Gerade der von dir erwaehnte Cartier-Bresson hat mehrere (leicht) unscharfe aber trotzdem beispiellos gute Fotos gemacht. Strassenfotografie ist gerade das Genre, das nicht von der technischen Vollkommenheit der Fotos lebt. Auch wenn sie natuerlich angestrebt werden sollte.
    Allerdings muss auch ich sagen der Vergleich zu Cartier-Bresson ist arg geschmeichelt ohne dem Autoren des Fotos nahe treten zu wollen :) Die abgeschnittenen Beine (ob es nun Pech war oder nicht), sind doch schon relativ ungluecklich.

    Und an Clemens: Du hast schon Recht, meistens sind es banale Alltagssituationen, die in der Strassenfotografie Platz finden, aber sie kann trotzdem sehr faszinierend sein. Aber wie immer in der Kunst: alles Geschmackssache.

    Auch Cartier-Bresson hat im Grunde genommen nur Fotos gemacht, die Leute zeigen wie sie von Holzleitern springen oder Kindern, die Weinflaschen zu ihren Eltern nach Hause schleppen oder gar Baguettes nach Hause radeln. Nichts besonderes also … :)

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    sven sagte:

    Danke für deine Kritik Robert.
    Auch wenn jeder natürlich seinen eigenen Stil finde sollte, kann dieser nur durch Einflüsse von außen wachsen. Ich bin ein großer Fan von Cartier-Bresson ( oder Garry Winogrand, aber sein Geist ist in diesem Bild weniger zu erkennen) und finde seine Arbeiten sehr beeindruckend. Danke also für die Nennung seines Namens. Was jetzt nur noch fehlt ist ein wenig mehr Charme und Dualitäten im Bild, darin waren die beiden Fotografen wirklich Meister.
    Das Bild ist mit f8, 1/500 und einem T-Max 400 gemacht worden.

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    Herr Olsen sagte:

    Mir ist das Bild viel zu unruhig.
    Die Fahrzeuge im Hintergrund, die Person im Vordergrund, die Balkone des hinteren Gebäudes, der Beschnitt, die Ausrichtung…
    Das es hier zentral um den imposanten Schatten geht erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Im Gegenteil – ich hätte es fast übersehen. Hängen geblieben ist mein Blick einzig am Schatten des Rades, das die Person mit sich herum schleppt.

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    Clemens sagte:

    Sorry, aber ein offenbar hastig aufgenommenes Foto mit einer Person die wahrscheinlich gar nicht dazu gefragt wurde. Straßenlaternen und Häuser sind katastrophal schief. Autos und Fahrrad sind angeschnitten oder teilweise verdeckt. Die weder spektakuläre oder interessante Person schaut missmutig auf etwas, das wahrscheinlich ein Handy ist.

    Was will der Fotograf mit der Aufnahme eigentlich sagen, außer dass an der Wand im Hintergrund ein Schatten ist? Wozu dann die noch die anderen Objekte?

    Ich weiß nicht genau wer Henri Cartier-Bresson ist oder war, aber wenn der auch so schlechte Fotos gemacht hat, dann will ich es auch gar nicht wissen.

    Nix für ungut, ist nun mal meine Meinung dazu. ;-)

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