Verstörendes Selbstporträt: Verständlichkeit ist keine Nebensache

1 Antwort
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    thomas deuer sagte:

    Die Kombination der Atmosphäre, ihres Gesichtsausdrucks, ihrer Pose, Nacktheit und der Umgebung schafft eine gewisse Unstimmigkeit, die vermuten lässt, dass versteckt hinter der Sicht der Kamera etwas Böswilliges lauert.

    Ist es nicht der Betrachter selbst der (virtuell) hinter der Kamera steht, dem die Möglichkeit der Böswilligkeit hinzu interpretiert wird?

    Obwohl das Ungewisse und die Mehrdeutigkeit dieses Foto interessant machen, hätte ein wenig mehr Klarheit es dem Betrachter einfacher gemacht, zu verstehen, was Du vermitteln wolltest.

    Unterm Strich weiß niemand ob Adriana Navalesi überhaupt etwas mitteilen wollte was passend fürs Marketing ist oder das die Unsicherheit des Profi Douglas Abuelo, wie bestimmt auch einigen Anderen, nimmt.

    Der Meinung

    Dies unterscheidet das Bild von vielen Selbstporträts, die oft nur wenig mehr als eine oberflächliche Ästhetik abbilden.

    kann ich mich anschließen.

    Dieses Selbstportrait ist für mich eins der wenigen Bilder die zum wirklichen „Hinschauen“ zwingen und das Kopfkino im Automatikgang an wirft. Was braucht ein Foto an wesentlichem noch wenn es nicht um wirtschaftliche Belange geht? Es vermittelt Emotionen. Welche? Das muss der Betrachter für sich selbst entscheiden.

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