Bewegt-Bild: Experiment mit Stil

Auf der Suche nach dem eigenen fotografischen Stil kommen einem bisweilen technische Tabubrüche gelegen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Brita Weigel).

Kommentar des Fotografen:

„Shopping“: Seit ca. einem Jahr experimentiere ich mit der bewegten Kamera und habe die Technik für mich als geniale künstlerische Ausdrucksform entdeckt. Dabei habe ich mich schon an unterschiedlichen Bildmotiven in verschiedenartigen Lichtsituationen ausprobiert. Dieses Bild stammt aus einer Serie von Aufnahmen zum Thema „Shopping“.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Brita Weigel:

Ein von starker Bewegung der Kamera offensichtlich in bewegungsunschärfe getauchtes Bild zeigt etwas, was wie der Innenraum eines Einkaufszentrums aussieht. Mit etwas Abstand zu dem in verschiedenen Rottönen gehaltenen Bild erkennt man den zweiten Stock einer Verkaufshalle mit Brückenübergang und Glasdach.

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Fotografien aus 24 Stunden: Bewegungen

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Veteranendarsteller, Lumpensammler und Freibauern, ein Geschäftsmann und eiserne Wölfe.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Touristen-Porträt: Umgebungsbezug schaffen

Porträts vor imposanter Kulisse sollten einen Bezug zwischen Porträtiertem und Umgebung aufweisen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Max Haupt).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto habe ich im Januar auf Mauritius aufgenommen. Mein Bruder wollte ein paar schöne Aufnahmen von sich. Mir gefällt das Bild sehr, ich bedaure aber in der Zwischenzeit, dass ich nicht noch eine Querformat-Version fotografiert habe. Dann hätte ich die Person aus dem Zentrum holen können.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Max Haupt:

Ein junger Mann in Touristen-Outfit sitzt in lockerer Haltung auf schwarzem Lavagestein an einem Meeresufer.

Man könnte hier gleich vorweg bemerken: Wenn sich das Bild in einem einzigen Hauptsatz beschreiben lässt, fehlt wahrscheinlich etwas.

Natürlich liesse sich hier auch noch mehr sagen: Der Mann blickt entspannt irgendwo rechts aus dem Bildausschnitt hinaus, zum Beispiel.

Aber just darin sehe ich ein Problem:

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Fotografien aus 24 Stunden: Frühlings Erwachen

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Eigentlich ist es ja schon der frühe Sommer, der hier erwacht.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Jim Goldberg: Die Reichen und die Armen

Magnum-Fotograf Jim Goldberg hat mit „Rich and Poor“ – die Reichen und die Armen – ein Stück Fotogeschichte geschrieben. Das Besondere ist die Verbindung von Text und Bild.

Jim Goldberg – aus: Rich and Poor, New York City

Jim Goldbergs Serie „Rich and Poor“ entstand zwischen 1977 und 1985 und spiegelt die Hoffnungen und Enttäuschungen jener Zeit.. Das Forum für Fotografie in Köln zeigt aktuell eine Auswahl davon und dazu neuere Arbeiten Goldbergs.

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Fotografien aus 24 Stunden: Aufbäumender Winter

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Der Winter wehrt sich gegen die Vertreibung. Aber im Norden wird es unweigerlich Sommer.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden: Einsamer Schreiber

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Ein handschreibender Erdbeben-Obdachloser in Haiti: Symbol des langsamen Nachdenkens.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Michael Schmidt: Grau als Farbe

Schwarzweiß, das ist für Michael Schmidt das Spektrum zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Grau. Grau ist für ihn so gesehen Farbe und Programm.

Michael Schmidt: o. T., aus Berlin nach 1945, 1980

Seit 1965 fotografiert Michael Schmidt analog und in Schwarzweiß, mit einem ungewöhnlich breiten Spektrum an Grautönen. Im Münchner Haus der Kunst ist jetzt eine Übersicht über dieses große Werk zu sehen.

Den Bildern von Michael Schmidt fehlt jede oberflächliche Attraktion; sie sind ohne Ereignis, denkbar weit vom fotografischen Konzept des „entscheidenden Moments“ entfernt, sie sind weder plakativ noch erzählerisch, so schreibt das Haus der Kunst. Weiterlesen

Flaschenspiegelung: Falscher Fuffziger

Einfache Effekte – wie eine Drehung – können Fotografien spannender machen. Dabei sollte der Eindruck einer „Fälschung“ vermieden werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Renner).

Kommentar des Fotografen:

Jahrmarktsstillleben Das Bild entstand letztes Jahr auf dem hiesigen Jahrmarkt. Ich mache gerne Aufnahmen von Spiegelungen und die Pfütze samt Flasche stach mir sofort ins Auge. Das Bild hab ich um 180° gedreht, finde es so noch fesselnder :-).

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Renner:

Eine Spiegelung von Passanten in einer Pfütze auf der Strasse. Das Bild im Querformat ist geprägt von kräftigen Farben, einer spürbaren Jahrmarktstimmung und einer kleinen Bierflasche im Vordergrund, die seltsam schlecht einzuordnen ist: Sie scheint über der Spiegelung der Passanten in der Luft zu schweben.

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Bild eine Weile logisch zu erfassen versucht hatte:

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Fotografien aus 24 Stunden: Gebete und Wetter

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Vor der Ankunft des Dalai-Lamas und eines Zyklons.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.