Fotografien aus 24 Stunden: Trauer in Duisburg
Trauer in Duisburg, Smog in Moskau, roter Teppich in Salzburg
In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Trauer in Duisburg, Smog in Moskau, roter Teppich in Salzburg
In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
In E-Mails und Chatrooms sind Smileys an der Tagesordnung. Freude, Ärger, Erstaunen und mehr können User in wenigen Zeichen ausdrücken. Aber diese Mini-Bilder sind nur ein kleiner Teil dessen, was sich bereits als wahre Kunstform etabliert hat: Die ASCII-Arts.
Allein mit den einfachen Zeichen der Computertastatur kreieren die Künstler Bilder von einer kleinen Rose bis hin zu großformatigen Figuren. Die Leinwand bildet dabei meist der normale Texteditor.
In ihn werden Zeile für Zeile die verschiedenen Zeichen gesetzt, bis schließlich ein Piktogramm oder sogar ein komplexes Bild entsteht. Ein bekanntes Beispiel für die ASCII-Arts ist die einzeilig geschriebene, doch facettenreiche Rose:
@>-}— oder @>-,-‚— .
Zum Kreieren der Kunstwerke können drei verschiedene Techniken verwendet werden:
„De unde vin – Woher ich komme“ ist eine fotografische Recherche zu der Frage, inwieweit die erinnerten Bilder der Kindheit mit der heutigen Wirklichkeit übereinstimmen. Die Bilder sind aktuell in Hamburg ausgestellt.
© Markus Kohlhoff – Nikon D700 – 1/640s – f/5.6 – ISO 200 – 50mm
Kommentar des Fotografen:
Bei diesem Baum musste ich zweimal hingucken, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Er steht an einer wochentags sehr verkehrsreichen Haupteinfallstraße. Ich habe zuerst versucht, die Krümmungen mit Weitwinkel einzufangen, was aber viele störende Hintergrundelemente abbildete. Das Bild hier ist eine – leider nicht ganz scharfe – Ausschnittsvergrößerung. Mir gefällt an diesem Bild besonders der Kontrast naturgemacht (krumm) contra menschengemacht (gerade). Wie könnte man diesen „Urwuchs“ noch besser einfangen?
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Markus Kohlhoff:
Zuerst dachte ich beim Anblick des Fotos: Mann, da hat dem Baum aber jemand eine riesige Schleife umgebunden. Erst auf dem zweiten Blick erkannte ich, dass der Baum selbst diese beeindruckenden Windungen macht.
Der Fotograf Markus Kohlhoff hat das richtige Auge gehabt, diese merkwürdige Besonderheit zu erkennen und mit seiner Kamera festzuhalten. Wie er selbst in der schreibt, besteht hier die größte Schwierigkeit darin, den richtigen Bildwinkel zu finden, in dem die Baumkrümmung die meiste Aufmerksamkeit erhält, idealerweise mit so wenig störenden Hintergrund-Bildelementen wie möglich.
Tag der Marine, Überschwemmungen, Trockenheit und noch eine Ölpest.
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Sprünge in die Tessiner Maggia, ein Drachen und Lichtflecken.
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Noch ein Sinkloch, eine Drohne vor dem Vollmond und ein Eisbär, der gerne mitgefahren wäre.
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Kommentar des Fotografen:
Pferdeportrait, Lichtspiele
Peter Sennhauser meint zum Bild von Jenniffer Glennon:
In diesem quadratischen Bild ragt der Kopf eines offenbar stehenden Pferdes von unten rechts ins Bild hinein. Das Licht kommt von oben links, die Muskeln und Konturen des Pferdekopfs und der Schultern sind teilweise sichtbar. Der Hintergrund scheint ein leicht bewölkter Himmel zu sein, der gegen die Belichtung beinahe ausbrennt.
Bilder mit hohem Kontrastumfang sind eine spezielle Herausforderung. Inzwischen kennen wir zwar HDR als Technik, um mit den grossen Unterschieden zwischen hell und dunkel auszukommen – aber für Schnappschüsse und Strassenfotografie taugt diese Vorgehen wenig, und nicht immer ist der Ausgleich des Kontrasts überhaupt die beste Lösung:
Radarbild mit Geweih, Eis-Bowling, Wäschetrocknen
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Kommentar des Fotografen:
Das Foto wurde mit einer Nikon F100 und einem AFs2,8/80-200 mm bei Blende 4 auf Fuji Velvi50 gemacht. Es ist aus einer Serie Gräser im Morgenlicht entstanden. Die kleine Blende und das rote Abendlicht wirkt wie ein Feuer. Danke im voraus, Robert
Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Robert Kalb:
Grashalme – aufgeteilt in eine Gruppe im linken Bilddrittel und einen alleinstehenden Halm auf der rechten Seite – scheinen im seitlichen Gegenlicht der flach stehenden Sonne zu glühen. Sie heben sich in der Schärfenebene der bei weit offener Blende und mit langer Brennweite aufgenommenen Fotografie vom verwischten Hintergrund deutlich abgehoben:
