Makro-Naturbild: Opfer in der Fokusfalle

5 Kommentare
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    Michael Becker sagte:

    Hallo Frank,
    ich habe eine Erklärung áuf deine Frage gefunden:

    Siehe:
    http://digicam-experts.de/wissen/17

    Unschärfekreise
    Im Hintergrund, aber auch im unscharfen Vordergrund von Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe fallen gelegentlich vieleckige oder auch nahezu runde Scheiben auf. Obwohl diese hellen Scheiben offenbar von Motiven weit außerhalb der Schärfezone herrühren, können sie scharf begrenzt sein.

    Solche Unschärfekreise entstehen, wenn nahezu punktförmige Lichtquellen im Bild sind, meist aber aufgrund von Reflexen – etwa, wenn das Sonnenlicht von Tautropfen in die Kamera reflektiert oder gebrochen wird. Da sie sich außerhalb der Schärfenzone befinden, werden solche Lichtpunkte als sogenannte Unschärfekreise abgebildet, die tatsächlich nicht unbedingt Kreise, sondern Abbilder der Blendenöffnung sind. Eine Irisblende aus sechs Lamellen erzeugt also sechseckige Unschärfekreise. Je kleiner ein Lichtpunkt ist, desto schärfer ist die Kontur, und je weiter er von der Schärfenebene entfernt ist, desto größer, aber auch blasser erscheint die Scheibe, die er erzeugt. Auch die Eigenschaften des Objektivs, unter anderem eine unter- oder überkorrigierte sphärische Aberration, beeinflussen die Form.

    LG
    M. Becker

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    Michael Becker sagte:

    Hallo Peter Sennhauser,
    erst einmal möchte ich euch zu eurer absolut gelungenen Website gratulieren!!!
    Ich bin immer wieder von den ausführlichen, mit viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen geschriebenen Bewertungen beeindruckt. Das ist, meiner Meinung nach, für jeden Fotoamateur eine unschätzbare Bereicherung!
    Nun zu meinem von heute besprochenen Bild: Das Objekt im Bild ist tatsächlich die untergehende Sonne, vor der ich eigentlich eine wunderschöne „Pusteblume“ komplett ablichten wollte. Dazu musste ich mich auf den Boden legen und entdeckte dabei zwei Samen eines Löwenzahns, die sich in einem Faden eines Spinnennetzes verfangen hatten. Mit dem 60mm Micro Nikkor konnte ich sie gut ins Bild bannen. Ich habe einen Ausschnitt, ohne den zweiten Löwenzahnsahmen, gewählt, und den Rest des noch verbleibenden Spinnennetzfadens wegretuschiert.
    Ich schicke euch das Originalfoto, das ich auch gelungen finde, zu.
    Mit den besten Wünschen, einem „Weiter so!!!“ und immer genügend Platz auf der Speicherkarte grüßt aus dem Bergischen Land
    Michael Becker

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