Konzeptfoto: Die monochrome Birne

7 Kommentare
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    R. Kneschke sagte:

    @Corinne:
    In dem von mir verlinkten Text zur Stilart der „monochromen Bankette“ ist ausdrücklich die Rede davon, dass die Reduzierung der Objekte zum Stil gehört.

    Ansonsten: Kevin Shot ist natürlich schwer zu toppen, würde ich aber eher bei den flämischen Mahlzeitenstillleben einordnen.

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    CorinneZS sagte:

    Bei Stilleben sehe ich sofort die genialen Fotos Kevin Shots vor mir (siehe unbedingt http://www.bestshots.com.au). Sie vereinen mega-viel Wissen mit unglaublichem Können, Humor inkl. – für mich praktisch das Paradies auf Erden. Um den Zusammenhang zum hier besprochenen Bild sprachlich zu fassen: Ich erwarte eine etwas ausgeprägtere Opulenz beim Stilleben als bloss die ziselierte Gabel (der ich im Übrigen unterstelle, dass sie zum Fleischessen ist und von einer Birne wenig hält). Oder anders: Von diesem guten Bild zu einem herausragenden ist es ein machbarer kleiner Schritt. Hopp!

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    R. Kneschke sagte:

    @Sven: Sagen wir es so: Ich habe auf der Webseite die anderen Vorschläge des Fotografen zum Pestizid-Thema gesehen, die ich jedoch weit weniger überzeugend fand.

    Ich gebe zu, dass das Pestizid-Thema auch bei diesem Bild nicht so deutlich wird wie es hätte sein können. Deswegen richtet sich meine Besprechung auch mehr in Richtung der „klassischen“ Vorbilder.

    Du kannst Dir die anderen Versionen selbst anschauen, wenn du oben auf den Link bei seinem Namen klickst. Ich bin mir sicher, dass das Birnenfoto mehr Anklang beim Lette-Verein finden würde als die anderen.

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    Swonkie sagte:

    Wenn es um Sensibilisierung bez. Pestiziden geht wäre es wohl sinnvoller den Ort der Anwendung der Pestizide zu zeigen, oder zumindest negative Folgen in irgendeiner weise. Beim Produkt (hier die Birne) sollten Pestizide ja wenn, dann nur positive Auswirkungen haben (frei von Schädlingen).
    Hier handelt es sich deshalb meiner Meinung nach eher um ein Pro-Pestizid Bild ;)

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      Sven Hirthe sagte:

      Das hast du nun aber sehr großzügig herein interpretiert weil es eine Vorgabe war.
      Und du hast ja sehr schön ausgeführt das die negativen Gedanken eher mit der „Wurmbirne“ assoziiert werden.
      Wahrscheinlich ist ein komplexerer Bildaufbau nötig um ein so schwieriges Thema anschaulich darzustellen.

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    Sven Hirthe sagte:

    Also egal wie ich es drehe und wende. Wie macht das Bild den in irgendeiner Weise auf den Missbrauch von Pestiziden aufmerksam?
    Ein interessantes Bild, aber ich finde nur weil im Stillleben eine Birne und ein paar Mehlwürmer?! vorkommen bringt mich das noch lange nicht auf Pestizide.

    Grüße
    Sven

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