Landschaftsfotografie: Das Bild im Kopf

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    Dr. Thomas Brotzler sagte:

    Zunächst möchte ich der Rezension Respekt zollen dahingehend, daß eine wirklich konstruktive Kritik im besten Sinn des Wortes gepflegt wird: die Dinge werden beim Namen genannt, die konkreten Schwächen benannt und das gleichwohl vorhandene Potential aufgezeigt. Eine solche Herangehensweise wird womöglich schmerzlich für die Fotografierende sein, hat sie doch – wie der Eingangskommentar nahelegt – ihr Bild mit Herzblut gemacht und mit der hiesigen Veröffentlichung auf eine Bestätigung gehofft. Wenn die Fotografierende in ihren Ausdrucksmöglichkeiten wirklich weiter kommen will, wird sie nicht einfach – wie ritualisiert in den sogenannten Fotogemeinschaften erkennbar – die „ablehnende Kritik ablehnen und den Kritiker ignorieren“, sondern sich damit auseinandersetzen.

    Der Wald ist auch nach meiner Erfahrung wirklich ein außerordentlich schwieriger Motivbereich in der Fotografie, der den Anfänger schlichtweg überfordern kann. Wie kaum in einem anderen Motivbereich klaffen hier die vielfach außerordentliche Ergriffenheit vor Ort und die oftmals enttäuschende Banalität im Bild extrem auseinander. Das Waldthema weist – wie es schon in der Rezension anklang – eine Reihe von technischen und kompositorischen Schwierigkeiten auf. Es gilt also einerseits, sehr sorgfälig und klug mit dem Licht zu arbeiten und andererseits, aus der allfälligen Überladung eine schlichte und überzeugende Komposition herauszuholen.

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