Landschaftsfotografie: Spiegelung asymmetrisch

4 Kommentare
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    Dr. Thomas Brotzler sagte:

    Ich dachte mir schon, daß die Verwendung der Festbrennweite hier die Möglichkeiten der Ausschnittswahl beeinträchtigte – und Dietmars letzter Kommentar geht ja auch in diese Richtung …

    Genauso wichtig erscheint mir, daß ein solches Motiv im Sinne einer ernsthaften Fotografie ja über einen längeren Zeitraum in Ruhe erarbeitet werden kann (unterschiedliche Lichtverhältnisse, unterschiedliche Brennweiten, …).

    Was ich in dieser Aufnahme sehe, spricht mich jedenfalls schon sehr an. Besonders gut gefällt mir der „kompositorische Dialog zwischen gezacktem Grasbüschel im Vordergrund, ebensolcher Bergkette im Hintergrund und der Spiegelung als brückenbildender Mittelgrund“. Die Arbeit ist m. E. auch ein schöner Beleg dafür, daß eine dynamische Landschaftsfotografie im Hochformat (und in Schwarzweiß sowieso) gelingen kann.

    Hinsichtlich des Vordergrundsanschnitts teile ich die übrigen Meinungen. Eins ist mir noch aufgefallen, wenngleich das vielleicht etwas speziell ist: Du scheinst bei der Schwarzweißkonvertierung den Blaukanal im Vergleich zum Türkiskanal verhältnismäßig stark heruntergezogen zu haben. So entsteht eine nach meinem Dafürhalten nicht ganz plausible bzw. übertriebene Tonwertdifferrenzierung zwischen oberer und unterer Himmelspartie.

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    Dietmar Rieder sagte:

    Vielen Dank für die ehrliche Kritik ich habe mich sehr darüber gefreut. Das mit den abgeschnittenen Halmen stimmt leider und es scheint als ob ich wieder mal den Sucher nicht gründlich genug kontrolliert hätte. Ich denke das kam zum einen daher, weil ich mich auf eben so einem kleinen Grasbüschel im Wasser hockend befunden habe und mir das Wasser schon fast in die Schuhe gelaufen ist, und zum anderen wegen der 50mm Festbrennweite an die ich mich erst gewöhnen muss. Da hab ich mir wohl zuwenig Zeit genommen… leider aber ich werde sicher noch öfters im selben Platz hinwandern…

    Hier noch eine Farbversion desselben Fotos und Aufnahmen die an einem anderen Tag entstanden sind an dem ich mit Stativ und Weitwinkelzoom anstatt 50mm Festbrennweite unterwegs war:
    Weitere Versionen des Motivs

    LG
    DR

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    Christian Gruber sagte:

    Ich hätte es gerne 20cm weiter von unten :-).
    Ernster: Insbesondere die Aufteilung ist sehr ansprechend. Eben nur die angeschnittenen Grashalme unten und der mir etwas zu aufdringliche leere Seebereich genau in der Mitte des Bildes stören mich. Was vielleicht die 20cm weiter unten nach meinem Empfinden besser gewesen wäre. SW find ich ok.
    Was allgemein bei Bergfotos immer interessant ist, ist die verändernde Wirkung durch Lichteinfall abhängig von der Uhrzeit und Lichteinfall abhängig von der Bewölkung. An so einem Tag kann es durchaus passieren, das ziehende Wolken die „Ausleuchtung“ in kurzen Zeitabständen von harten zu weich ändern.

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