Naturfoto: Nachteil der Megazooms

Was nützt ein Megazoom-Objektiv auf der Kamera, wenn andere Objektive die Arbeit viel besser verrichtet hätten? Das gezeigte Bild wäre wahrscheinlich viel schärfer geworden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dana Pandici).

Kommentar des Fotografen:

Surrealismus 1, Nikon D200 mit Nikkor Zoomobjektiv – 18 mm – 200 mm

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Dana Pandici:

Wofür braucht ein Fotograf ein Ultramegaweitwinkelzoomobjektiv (also Brummer mit Brennweitenbereichen von 18-200mm oder gar mehr), wenn die Qualität so schlecht ist, dass damit keine brauchbaren Fotos entstehen? Bisher ist mir kein Grund eingefallen und auch dieses Foto, aufgenommen mit dem Nikkor 18-200mm f3.5-5.6 überzeugt mich nicht vom Gegenteil.

Das Hauptproblem, was ich bei diesen Objektiven habe, ist die variable und zudem noch eher hohe Anfangsblende. Die Fotografin konnte bei 50mm Brennweite nur auf die Offenblende 4.5 zurückgreifen, was beim Foto der Ziege zu einer Verschlusszeit von 1/30 Sekunde führte, was sichtbar zu lang war, um das sich bewegende Tier scharf abzubilden.

Dabei ist das „Normalobjektiv“ mit einer 50mm Festbrennweite doch meist sehr günstig zu haben (bei Nikon für höchstens 150 Euro) und bringt eine Offenblende von f1.8 mit. Damit hätte die Fotografin locker zwei Blenden mehr zur Verfügung gehabt, was die Belichtungszeit auf mindestens 1/120 Sekunde gedrückt hätte.

Aber wenn wir uns das Bild anschauen, gäbe es noch andere Möglichkeiten der Verbesserung. Das weiße Fell ist deutlich überstrahlt und enthält keine Zeichnung mehr – ein eindeutiges Zeichen für Überbelichtung. Allein durch eine manuelle Unterbelichtung um eine Blende hätte demnach die Belichtungszeit verkürzt werden können.

Auch im ISO-Bereich ist bei ISO 100 noch Spielraum und ISO 200 wäre locker okay gewesen.

Sehr störend sind auch die Gitterstäbe an beiden Bildrändern, hier hätte ein Ranzoomen geholfen, was angesichts des verwendeten Objektivs ebenfalls einfach möglich gewesen wäre. Dadurch hätte sich zwar der Zahlenwert der Offenblende auf f5.6 verschoben, aber ich habe ja schon genug Möglichkeiten genannt (ISO, Unterbelichtung), wie das hätte ausgeglichen werden können.

Durch das starke Gegenlicht sind auch Farbstiche im Fell zu erkennen, die leicht hätten retuschiert werden können.

Insgesamt leider ein kaum durchdachtes Tierfoto.

 

In der Rubrik “Bildkritik” analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

22 Kommentare
  1. Antoine Monmarché sagte:

    Dana Pandici, bitte bloß keine Ratschläge von Pseudospezialisten beherzigen! Das hier ist nur der Preis der man zahlen muss, wenn man nicht mit der Herde zieht. Es wird öfter vorkommen. Courage!

    Antworten
    • Peter Sennhauser sagte:

      Hallo Antoine

      Naja, die „Herde“ sind einfache Grundregeln. Die kann man brechen, wenn man Kunst machen will – aber wir haben hier nie behauptet, Kunst zu bewerten, wir geben einfache Bildkritiken ab. Kann durchaus sein, dass das absichtliche Danebensetzen aller Kameraeinstellungen demnächst Kunst ist – aber wenn es darum geht, das zu bestimmen, ist eine Auktion wohl der bessere Platz zur Einschätzung der Arbeiten als ein Fotoforum.

  2. Reinhard Witt sagte:

    :-) Jo, ich sag’s ja: Hurz!… :-))))
    Und bis eben habe ich noch daran gedacht: Man muss die Regeln kennen bevor man sie brechen kann.
    Dana, das ist Deine Art von Surrealismus… meine sieht anders aus…
    Etwas, das als surreal bezeichnet wird, wirkt traumhaft im Sinne von unwirklich.
    Surrealismus war eine Bewegung in der Literatur und der bildenden Kunst, die in der Nachfolge von Dada um 1920 in Paris entstand. Ziel war es, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Phantastische und Absurde zu erweitern. (Wikipedia)

    Nichts davon erkenne ich in Deinen als Beispiel angeführten Bildern. Netter Versuch…

    Antworten
  3. Uwe S sagte:

    Warum ist dieses Foto nicht zu einem surrealen High-Key Bild geworden? Weil von drei Grundvoraussetzungen (helle Farben, weiches Licht, niedrige Kontraste) nur eine einzige erfüllt war.

    Durch die hohen Kontrastwerte bei hartem Licht geht die leichte Überbelichtung um ein bis zwei Blenden, die bei der High-Key Fotografie typisch ist, völlig daneben und führt zum „Ausbrennen“ heller Flächen.

    Weiterhin ist zu bedenken, dass die Realität des Zauns erst gar keine Surrealität aufkommen ließe. Der Standpunkt der Fotografin war einfach zu ungünstig gewählt.

    Antworten
  4. Oliver Grüttner sagte:

    Leider lässt uns die Fotografin über die Entstehung und die Absicht im Dunkeln, lediglich der Bildtitel gibt einen sehr schwachen Hinweis, dass es sich um mehr als um ein verkorkstes Zoobild handeln könnte. Wohlwollend unterstellt, dass da mehr hintersteckt, erwarte ich eine nachvollziehbare Erläuterung zum Bild.
    So ist es aber erstmal nur ein unscharfes, überbelichtetes Ziegenportrait durch einen Zaun fotografiert.

    Das verwendete Objektiv für das Ergebnis verantwortlich zu machen, finde ich nicht hilfreich. Selbst mit mäßigen Linsen sollte man scharfe Bilder in der Bildgröße, wie sie hier hochgeladen werden, problemlos hinbekommen. Niveaugleich wäre es, die D200 für die ausgefressenen Lichter verantwortlich zu machen …

    Antworten
  5. Reinhard Witt sagte:

    Ich sags ja… :-) Was aber bleibt, wenn wir diese Ebene endlich mal weglassen?…

    Denn: WIR sind keine Künstler. Allenfalls Hobbyknipser die noch ne Menge zu lernen haben. Findest Du nicht, dass Deine Vergleiche ein wenig zu hochgestochen sind?…

    Hmmm?… :-)

    Antworten
    • Dr. Thomas Brotzler sagte:

      @Reinhardt („Was aber bleibt, wenn wir diese Ebene endlich mal weglassen?…Denn: WIR sind keine Künstler. Allenfalls Hobbyknipser die noch ne Menge zu lernen haben. Findest Du nicht, dass Deine Vergleiche ein wenig zu hochgestochen sind?“)

      Es ist nicht ganz klar, auf was Du Dich mit dem oben Gesagten beziehst …

    • Reinhard Witt sagte:

      @ Thomas: bezogen auf den Comment (8) von Corinne. Mir widerstrebt es einfach in solchen Bildern auch nur den kleinsten Anteil an Kunst zu entdecken oder entdecken zu wollen. Corinne führt da eine Künstlerin an, mit der man diese Aufnahme in keinster Weise vergleichen kann.
      Denn wie in dem Blog von Diana zu sehen, gibt es noch mehr von solchen Ausreißern.
      Wobei ich langsam vermute, dass diese absichtlich herbei geführt wurden. Was wiederum meine Annahme, sie sei eine Anfängerin, widerlegt.
      Also gehe ich es anders an.
      Da wird ein Bild vorgestellt von einer Fotografin, die ich nicht kenne. Wo auch kein Hinweis exestiert, dass es noch weitere Aufnahmen gibt die ähnlich ausgefallen sind. Es gibt nur dieses eine Bild…
      WAS glaubst Du denn solle ich bei einem Bild, welches so präsentiert wird denken?
      Nachdem was ich fototechnisch gelernt habe kann ich doch nur zu dem Schluss kommen wie Herr Kneschke…
      Leider verhauen…Sorry

    • Dr. Thomas Brotzler sagte:

      @ Reinhardt („WAS glaubst Du denn solle ich bei einem Bild, welches so präsentiert wird denken?“):

      Ich traue mich jetzt schon gar nicht mehr, „zu einer kunstsinnigen Diskussion anzustiften“, denn … (1) entweder werden wir drei von den Betreibern in ein Separée gesteckt, welches wir erst „nach Klärung aller Fragen“ wieder verlassen dürfen (kann dauern) … (2) oder es erscheint wieder ein Troll, der seiner Vermutung Ausdruck verleiht, daß wir wohl „mächtig einen an der Waffel“ hätten.

      Insofern werde ich jetzt also gewiß nicht auf meinen Standpunkt hinweisen, daß der Kreative erst das Konzept und das Konzept dann das passende Bild zu erschaffen hat – in dieser Richtung also und eben nicht umkehrbar i. S. eines „hallo, welch betörender Schnappschuß ist mir da gelungen! Da backe ich mir jetzt gleich ein Konzept und nenne mich fortan Künstler“

  6. Reinhard Witt sagte:

    @Thomas: traumatisiert durch mitgenommen ersetzt?…

    Nein nicht traumtisiert und auch nicht mitgenommen. Ich fand die Diskusssion durchaus auch lehrreich. Und doch werde ich das Gefühl nicht los als wäre ich ein Zuhörer von Hape Kerkelings Meisterstück: Der Wolf – das Lamm – die Wiese — HURZ!… Ich werde darauf auch nicht weiter eingehen.
    Denn genau so sehe ich das.
    Einige Künstler haben es sicher verstanden uns mit einem Grinsen zu – Verarschen… :-)
    Und ich verstand meinen von Dir angeführten Satz durchaus mit einem lächelnden Seitenhieb.

    Antworten
    • Dr. Thomas Brotzler sagte:

      @Reinhard („traumatisiert durch mitgenommen ersetzt?“):

      Korrekt. Ironie im Internet ist etwas zweischneidig. Wir sind uns alle so vertraut und kennen uns doch überhaupt nicht. Deswegen die behutsamere Formulierung …

      @Reinhard („ich denke es ist das Bild einer Anfängerin, die sich gerade erst mit der Materie vertraut macht. Geben wir ihr eine Chance die wundersame Welt der Fotografie zu erlernen … der Titel – kam dieser BEVOR die Belichtung ins Aus ging, oder erst beim Betrachten des Bildes NACH der Aufnahme“):

      Womit wir wieder beim Thema sind, daß zur Bildanalyse eigentlich auch die Person dahinter und deren Konzept gehört – damit also ein jeder an seinen Ansprüchen gemessen werden kann und das Rätselraten ein wenig abgemildert ist. Mich hat schon erstaunt, daß die Fotografin keine Internetadresse angab, wo sie doch leicht zu recherchieren ist (1, 2) und sich dort PR-mäßig auch recht flott („photography“) und im Sinne der Hochzeitsfotografie aufstellt.

      (1) http://www.blogger.com/profile/10108380014764847561
      (2) http://danapandici.blogspot.com/

  7. Dr. Thomas Brotzler sagte:

    @Robert Kneschke („Wofür braucht ein Fotograf ein Ultramegaweitwinkelzoomobjektiv …, wenn die Qualität so schlecht ist, dass damit keine brauchbaren Fotos entstehen?“):

    Das frage ich mich auch, wenngleich man das Schicksal der Megazooms gewiß nicht an einem technisch mangelhaften Bild wie diesem hier abhandeln kann. Es ist ja subtiler und geht um größere Verzeichnung, Randunschärfe und geringere Abbildungsleistung gegenüber hochwertigen Zoombereichen oder Festbrennweiten.

    Das Gewichtsargument kenne ich durchaus. Auf Reisen und Wanderungen schleppe ich regelmäßig meine 20 bis 25 Kilo Ausrüstung (einschließlich Stativ, Vollformatgehäuse, Wechselobjektiven und sonstigem Zubehör) herum. Da ist es natürlich etwas ganz anderes, wenn andere lächelnd ihre „Taschenknipse“ herauszuholen. Da fragen dann regelmäßig meine Bandscheiben nach dem Sinn solchen Unterfangens …

    Ich möchte die Sinnfrage einmal andersherum stellen: warum sollte man sich angesichts der eingangs erwähnten Mängel der Megazooms, die diese aus meiner Sicht für eine höchsten Ansprüchen genügende Landschaftsfotografie obsolet sein läßt, überhaupt noch jene zwei Kilo Gewicht antun? Bei den meisten Amateurfotos mit solcher Ausrüstung hatte ich den Eindruck, daß diese genauso gut mit 200 Gramm Taschenknipse hätten aufgenommen werden können. Daß die Industrie Amateuren immer wieder gerne vorgaukelt, mit halbwertiger Ausrüstung anspruchsvolle Bilder machen zu können, und diesen mit dieser Illusion „schön Kohle aus der Tasche zieht“, ist allerdings ein anderes Thema …

    @Reinhard Witt („Nun, vielleicht findet sich auch heute diesmal wieder jemand, der dieses Bild zur Kunst erhebt“):

    Netter Versuch, aber diesmal eher nicht. Die Diskussion scheint Dich doch recht mitgenommen zu haben?

    :o)

    Antworten
  8. Reinhard Witt sagte:

    Surrealismus – so der Titel… kam dieser BEVOR die Belichtung ins Aus ging, oder erst beim Betrachten des Bildes NACH der Aufnahme…
    Oftmals versucht man ja ein misslungenes Bild irgendwie wieder schön zu reden. Das hatten wir doch noch vor gar nicht all zu langer Zeit schon einmal. Ich erinnere an die Möwe, die ein richtiges Diskussionsfeuer entfacht hatte.
    Nun, vielleicht findet sich auch heute diesmal wieder jemand, der dieses Bild zur Kunst erhebt.

    Zur Technik: OK,ok,— zu Suppenzooms habe auch ich meine negative Meinung. Aber oftmals geht es nicht anders. Sei es deshalb, weil man einfach nicht MEHR will, was Qualität, Abbildungsleistung, Schnelligkeit usw. angeht, oder weil ganz einfach das Haushaltsbudget vollkommen erschöpft ist.

    Irgendwie möchte man dann doch dieses wunderbare Hobby ausüben – warum nicht auch mit Suppenzooms. Was die Anfangsblende angeht, die ja leider auch nicht über den gesamten Brennweitenbereich zur Verfügung steht um somit den HG vom Motiv zu lösen, ist ebenfalls ein Manko. Genauso wie die einhergehende länger werdende Belichtungszeit.

    Und wir ALLE wissen auch, dass die meisten Fehler HINTER der Kamera gemacht werden, oder? Ein Blick in die Bedienungsanleitung, ein wenig Wissensaufbereitung was Fotografietechnik angeht hilft schon ein ganzes Stückchen weiter.

    So wäre hier in diesem Fall mit einer gestreuten Belichtungsreihe garantiert ein richtig, oder zumindest annähernd richtig belichtetes Bild heraus gekommen.

    Über den Standort hätte man sich auch Gedanken maachen können, genauso wie über die Perspektive. ABER Das sind häufig Anfängerfehler, die sich im Laufe der Zeit in Nichts auflösen. (Sofern man denn meine Vorschläge beherzigen mag)…

    Also, ich denke es ist das Bild einer Anfängerin, die sich gerade erst mit der Materie vertraut macht… Geben wir ihr eine Chance die wundersame Welt der Fotografie zu erlernen und wenn möglich mit Hilfestellungen zu begleiten.

    Antworten
  9. Frau Zausel sagte:

    Sorry, aber ich muss ein wenig wiedersprechen! Auch mit Zoomobjektiven kann man schöne Fotos machen. Ich besitze mittlerweile einen 55-200 und einen 18-105 Zoom und man bekommt tolle scharfe, sowie gut belichtete Fotos hin. Dieses gezeigte Foto ist sicherlich nicht wegen dem verwendeten Superzoom misslungen. Der Standort war einfach schlecht, der Bildausschnitt wenig durchdacht und die Belichtung ging komplett daneben. Dass das Auge leicht unscharf ist, ist an dem Foto eher nebensächlich – meine Meinung! Liebe Grüße Frau Zausel

    Antworten
  10. Borg Enders sagte:

    Ein 18-200mm Zoom-Objektiv hat einige Vorteile:
    – deutlich weniger Gewicht als ein Satz Objektive mit vergleichbarer Brennweite
    – kein Zwang das Objektiv zu wechseln. Also ist man immer bereit ein Foto zu machen. Wenn ich erst von meinem 18-55 auf mein 55-200 wechseln muss, ist die Szene wahrscheinlich schon vorbei…

    Ja ein Megazoom hat Nachteile:
    – geringere Lichtstärke
    – Luft/Staubansaugung beim Zoom.

    Die Abbildungsqualität ist aber sehr gut für ein Objektiv mit diesen Performanzwerten.

    Am Ende kommt es immer darauf an, was der Fotograf daraus macht.
    Man kann genauso schlechte Fotos mit einem Profiobjektiv machen wie mit einem billig Objektiv. Viel verblüffender ist aber noch, was ein Fotograf aus seiner Ausrüstung herausholen kann, wenn er diese gut kennt.

    Antworten
  11. matidio sagte:

    Oh, es gibt genügend Argumente für ein sogenanntes Suppenzoom. Z.B. für die Gelegenheiten, in denen man mit leichtem Gepäck reist (reisen muss). Man kann sich nicht immer erlauben 3 Objektive (Weit-, Normal- und Telebereich) mitzuschleppen nur um im Zweifelsfall eine schnelle Blende zur Verfügung zu haben. Und viele sind auch gar nicht gewillt wie ein bepacktes Maultier, oft noch mit Kind und Kegel im Schlepptau, durch die Gegend zu wandern nur um im passenden Moment die beste Linse parat zu haben.
    Die Fehler, die hier auf Seiten des Fotografen gemacht wurden kann man nicht so unbedarft einfach auf das Objektiv schieben. Zudem wo, wie schon im Artikel erwähnt, noch Luft in der Belichtungszeit/ISO war. Ein Bohnensack hier, eine kleine Mauer dort oder gar ein Einbein (immer noch komfortabler als 3 Objektive + Rucksack) und auch mit Blende f4.5 wäre ein (technisch) einwandfreies Bild gelungen. Übrigens etwas schlechteres Licht und auch eine Blende von f1.8 gibt (freihändig) kein ordentliches Bild mehr her. Ich bin zudem überzeugt, dass die meisten Konsumer noch nicht mal einen Unterschied in der Linsenqualität bemerken würden.
    Es stört mich ungemein, dass viele Unbedarfte (meistens eben Anfänger) von den Firmen in den finanziellen Ruin getrieben werden sollen (um mal zu übertreiben). Leider ist nämlich das 50er von Nikon auch die einzige preiswerte Festbrennweite. Alles brennweitenmäßiges darunter oder darüber kostet eine gute Stange Geld. Ein 18-200 ist auch als Anfängerobjektiv, meiner Meinung nach, gar nicht so schlecht, weil es hilft die Grenzen der Fotografie und Linsen kennenzulernen und um seine fotografischen Präferenzen auszuloten. Um dann wenn dann die Leidenschaft erwacht ist eine größere Investition zu tätigen.

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.