Konzept-Porträt: Romantisches Paar

4 Kommentare
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    Markus sagte:

    Ein schönes, inniges Portrait – der Moment ist perfekt abgepasst! Besonders der fast madonnenhafte, gleichwohl sinnliche Ausdruck der Frau, der durch ihren blassen Teint noch unterstützt wird gefällt mir. Dazu kontrastierend die eher dunkle Erscheinung des Mannes.
    Das Gewicht des Fotos liegt für mich aber zu weit unten und der Kopf des Mannes zu mittig. Oben über dem Hut ist zuviel Leerraum wogegen links die interessante Gestik abgeschnitten ist. Vielleicht wäre hier Querformat besser gewesen, ggf. mit beschnittenem Hut.
    Aber sowas alles in der Sekunde des Momentes zu bedenken finde ich persönlich immer sehr schwer und wer das kann ist in meinen Augen nicht nur ein guter Fotograf sondern ein Meister. :-)

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      Max Niemann sagte:

      Hallo Markus,

      Danke auch für deine Kritik, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Die Komposition selbst bereitete mir im Nachhinein auch selbst am meisten Bauchschmerzen. Mit dem Hochformat bin ich durchaus zufrieden, aber das Auge im goldenen Schnitt wäre beispielsweise nicht schlecht gewesen.
      Aber noch bin ich jung, vielleicht fällt kommt die Meisterschaft noch irgendwann :-)

      Viele Grüße,
      Max Niemann

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    ute sagte:

    Sonst wird in den Bildkritiken meist moniert, wenn Gliedmaßen abgeschnitten sind – was mich gar nicht immer stört, weil mein Augenmerk anderem gilt. Hier ist es hingegen so, dass mich auf den ersten Blick irritiert, dass u.a. seine linken Fingerkuppen „amputiert“ werden.

    Aus meiner Sicht gehört die zärtlich-vertraute und spielerische Berührung der Hände des Paars zum romantischen Portrait dazu. (Ich erkenne darin übrigens bei ihr keine gefalteten Hände; die Assoziation Gebet hatte ich nicht.)

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    Max Niemann sagte:

    Einen guten Tag!

    Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für Ihre Kritik bedanken! Interessant ist in der Tat der Punkt, dass Sie die Gräser eher als störend empfinden. Zugegebenermaßen: Vielleicht hätte das Portrait ohne die Gräser profitiert – diese Überlegung war damals allerdings obsolet, da ich nur ein 50mm-Objektiv für alle Fotos angeschraubt hatte und ich das »Grünzeug« daher nicht entfernen konnte, ohne in die Natürlichkeit einzugreifen.

    Ihre Anregungen für gestellte Portraits kann ich gut nachvollziehen; der Hut ist hier einfach ein besonderes Merkmal des Portraitierten, der Kragen stört nicht unerheblich.

    In diesem Sinne besten Dank für die Denkanstöße und natürlich auch die doch recht positive Rückmeldung!

    Viele Grüße,
    Max Niemann

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