Das Leben schiesst die Bilder

2 Kommentare
  1. Avatar
    Susanne sagte:

    „Ich brauche ein Foto von einem Seebären, der am Mast eines Seglers steht, einer mit einem blonden Bart und blauen Augen, er versonnen in die Ferne guckt und einen Tampen über dem Arm hält.“ Solche Fotowünsche kommen mitunter aus Chefredaktionen – habe ich bereits selbst erlebt – und sollen möglichst innerhalb von einem Vormittag umgesetzt werden. Abgesehen davon, dass sich der Seebär erst einmal organisieren lassen muss, zeigt diese kleine Andekdote, welchen Herausforderungen sich Pressefotografen manchmal ausgesetzt sehen. Da stimmt er alte Spruch „Nur ein gestelltes Pressefoto ist ein gutes Pressefoto“. Zur technischen Herausforderung kommt die inhaltliche. Jedes Pressefoto sollte eine Geschichte erzählen, und es sollte sie gut erzählen. Das alles muss unter Zeitdruck bewerkstelligt werden. Daneben muss sich der Pressefotograf noch mit Leuten herumschlagen, die ihm das Fotografieren untersagen wollen, etwa an Unfallstellen. Also kein leichter Job, der dennoch viel Spaß macht. Ich habe jedenfalls Hochachtung davor, und das nicht nur, weil ich selbst oft in dieser Rolle bin.

    Antworten
  2. Avatar
    Egbert M. Reinhold sagte:

    So ist es aber seit Jahrzehnten in diesem Job. Die festangestellten Fotografen werden weniger und müssen mehr leisten – aber dennoch ist es ein Beruf, der sehr viel Spaß machen kann.
    Ich bin keine Pressefotograf, aber ich bin Wortredakteur und ich unterhalte mich noch immer mit Fotografen über ihre Bilder. Und ich lobe auch und die Zusammenarbeit ist sehr gut.

    Gruß
    Egbert

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.