Bildkritik: Reduzierte Farbenpracht

5 Kommentare
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    Peter Bundrück sagte:

    Unabhängig von allen Lienen finde ich das der Hintergrund das wichtigste Element in diesem Bild ist.
    Er bietet die perfekte Leinwand um die Farben zum Leuchten zu bringen und bringt gleichzeitig eine interessante struktur mit ohne unruhig zu wirken.

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    Reinhard Witt sagte:

    Ja, na klar… :-) Als erstes sieht man ROT…

    Doch das allein genügt mir nicht. Denn wie ich anfangs sagte; das Dreieck stach mir sofort ins Auge, dieses schöne gleichschenkelige Dreieck – positiv natürlich.
    Dann hätte man meiner Meinung nach knapp unter dem Stromkasten schneiden können. Die obere Informationen halte ich nicht für so bildwichtig, als das sie noch zusätzlichen Stoff bringen könnten, der zur Spannung beiträgt.
    Außer eben einen Zustand der zum dortigen Zeitpunkt da war.

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    Wolfgang sagte:

    Da kann man mal wieder sehen, wie unterschiedlich wir sehen ;-)
    Mein Blick geht sofort zum farblichen Ensemble, das die rote Hose (Signalfarbe!) und die Waren bilden. Danach folge ich dem Blick der Person in der Mitte und sehe den Jungen. Alles andere sehe ich danach, weil ich das Bild interessant genug finde, um etwas länger zu schauen.

    Gruß
    Wolfgang

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    Reinhard Witt sagte:

    Interessant, was Thomas da in Sachen Linienführung im Bild beschreibt – das sind für mich Elemente des Grundwissens in der Fotografie. Damit werden Bilder gestaltet und komponiert – jetzt noch die richtigen „Farben“ – :-) ja, das geht auch in SW, und fertig ist das Kunstwerk.
    Wenn es doch so einfach wäre… Einfach? Ja, es ist einfach, wenn man das Auge dazu hat. Wirklich! :-) Und gerade deshalb KANN es eben nicht jeder.

    OK, Linienführung… Schade, dass ich das Bild nicht runter laden und wieder neu einstellen kann, denn ich sehe da eine völlig andere. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich die Angewohnheit habe oftmals Details die mir nicht wichtig erscheinen „verschlucke“…

    Ich versuche es mal zu beschreiben:

    Ich sehe zunächst eine Grundlinie, die der Boden bildet. Zwei weitere Diagonalen zum Dreieck ergeben sich durch die „Anhäufung“ der Waren links und die Blickrichtung der beiden Personen rechts. Das allein sorgt schon für Spannung im Bild. Die Zusammenstellung der Farben ist eher zufällig aber stimmig.

    Alles andere ist für mich „Lokalcolorit“ und nur „bildunterstützend“… nicht mehr – aber auch nicht weniger.

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  1. Bildkritik sagt:

    […] ein Beispiel vom Fotografen Bernhard Berger, was bei Fokussiert zur Bildkritik eingestellt wurde und von Thomas Rathay besprochen […]

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