Bildkritik: Landschafts-Schnappschuß: Regelbrüche bewußt einsetzen

7 Kommentare
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    Mary sagte:

    Landschaft = Querformat. Goldener Schnitt = Optimung. Gerade das ungleich macht das Bild für mich zu einem sehr Sehenswerten und ich finde die Bildaufteilung toll und gelungen. Die Stimmung, die es transportiert ist wunderbar.

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    Gerhard sagte:

    leider ist für mich nur die Miniatur ersichtlich. Beim Anklicken des Bildes erscheint nur die Bildkritik ohne die Vergrößerung. Dadurch ist es nicht möglich die Kritik nachzuvollziehen. Ist da etwas vergessen worden?

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    Dr. Thomas Brotzler sagte:

    Auch mir geht es so, daß ich die Bildidee des Fotografen aus seinen Äußerungen zwar erahne, diese im Bild jedoch nicht umgesetzt sehe.

    Über solche Schwierigkeiten der Um- und Übersetzung der Bildidee in das fertige Werk haben wir verschiedentlich schon diskutiert. Es reicht leider nicht, wie der Laie erhofft, sich auf die heutzutage recht fortgeschrittene Fototechnik zu verlassen, um die Stimmung vor Ort über das Bild zum Betrachter zu transportieren. Dies gelingt erst mit einigem kompositorischen und dramaturgischen Geschick.

    Im Vergleich zur Malerei denke ich übrigens, daß die nötige Um- und Übersetzung der Bildidee in das fertige Werk bei der Fotografie noch schwieriger ist. Dies mag auch mit besagtem Irrglauben „die Kamera wird es schon richten“ zu tun haben, denn kein Maler wird sein nötiges Zutun im Sinne eines „der Pinsel wird es schon richten“ verleugnen.

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Ich persönlich denke auch, daß es in der Fotografie schwieriger ist – und wenn nur deshalb, weil die Kamera nur schwer das wiedergibt, was das Auge sieht. Ich könnte mir manchmal selbst die Haare ausreißen – aber man muß eben akzeptieren, daß keine Kamera dieser Welt technisch an das menschliche Auge heranreicht, und daß man sich letztlich nur annähern kann. Und eben auch nur im Rahmen der Kamera, und nicht freihand mit einem Pinsel.

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    Christian Huber sagte:

    Vielen dank für die Bildkritik! Hatte verschiedene Perspektiven, welche auch den Kompositionsregeln entsprachen, versucht. Mir gefiel diese jedoch am besten, da sich keine unnötigen Details darauf befinden und die Gräser am besten zur Geltung kommen. Allerdings muss ich jetzt auch zugeben dass es somit zu statisch wirkt. Gruss C. Huber

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Ich kann diesen Zwiespalt gut nachvollziehen. Oft schwanke ich zwischen mehreren Versionen hin und her, um dann an einer hängenzubleiben.

      Hätte sich nur ETWAS im Foto befunden, was es etwas „aufgelockert“ hätte, wäre ich mit der Komposition voll einverstanden gewesen. Ich habe vor ein paar Monaten mal ein Bild mit einem Baum besprochen, der ebenfalls vollkommen mittig im Bild angeordnet war. DORT hat es allerdings funktioniert, weil unten ein Weg vorhanden war, und das ganze nicht anders hat angeordnet werden können. Hoffe, das macht Sinn.

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