Die Anemone im surrealistischen Wald

9 Kommentare
  1. Avatar
    Reinhard Witt sagte:

    :-) Bei allen „Verbesserungsvorschlägen“ sei auch einmal die Gegenseite erlaubt; ich bin da ganz auf der Seite von Annemarie und was das „Wegretuschieren“ angeht, da gibt es bei der GDT zum Beispiel ganz harte Regeln…
    Schon viele Bilder sind nachträglich disqualifiziert worden, die zum Wettbewerb eingereicht wurden.

    http://www.gdtfoto.de/downloads/richtl_forum_deu_neu.pdf

    3) Digitale Daten
    Am liebsten als bearbeitete TIFF-Datei vom RAW-file, aber auch JPEGs in bester
    Qualität. Bitte im Adobe RGB- oder ECI-Farbraum. Minimale Korrekturen (Tonwerte,
    Kontraste, Farbkorrektur, Entfernen von Staub o.ä.) gestattet. KEINE Veränderung
    des Bildinhalts durch digitales Hinzufügen / Entfernen von Bildelementen!

    Bleiben wir durch ruhig einmal mehr bei der grundehrlichen Fotografie, so wie sie das Auge aufgenommen und die Kamera wiedergegeben hat…
    Imaging is more…

    Antworten
  2. Avatar
    Annemarie Berlin sagte:

    Hallo Robert,

    danke für deine Kritik! Ich freue mich, dass dir das Bild im Wesnetlichen gefällt.
    Du merkst das braune Blatt unten links an, das dich stört. Für mich war es gerade als Gegengewicht zur Blüte wichtig.
    Ich habe es ganz bewusst mit einbezogen.
    Die linke Bildseite wäre mir sonst zu leer gewesen.

    Liebe Grüße
    Anne

    Antworten
    • Avatar
      Uwe S. sagte:

      Wenn du alle Objekte die dir wichtig und damit scharf abgebildet sind, auf einem weißen Blatt markierst, erscheint in der Mitte eine Lücke, so groß wie ein Scheunentor. Zeichnest du die im Bild enthaltenen Linien hinzu (Bäume, Horizont), dann wird der Eindruck noch verstärkt.
      Ein Gegengewicht zur Blüte würde ich weiter vom Rand weg, Richtung Drittellinie platzieren. Dann allerdings würde die einzige warme Farbe im Bild die Aufmerksamkeit völlig auf das vertrocknete Herbstlaub ziehen. Deshalb besser ein Krabbeltier, einen Kieselstein oder ein grünes oder gelbes Blatt als optischen Ausgleich suchen.

  3. Avatar
    Uwe S. sagte:

    Ich hab mir mal das Foto in Flickr angeschaut, denn hier funktioniert das Vergrößern leider nicht.

    Das Spiel mit der selektiven Schärfe ist sehr gut gelungen. Direkt hinter den weißen Blütenblättern hätte der Hintergrund ein wenig dunkler sein dürfen. Notfalls könnte man das retuschieren, genauso das braune Blatt. Mir gefallen die zarten Strukturen in den Bäumen.

    Antworten
    • Avatar
      Annemarie Berlin sagte:

      Hallo Uwe,

      das mit der Helligkeit hinter der Blüte kann ich sehr gut nachvollziehen. Das habe ich auch gesehen. Deshalb war mein Bemühen, die Blüte möglichst vor einem „Stamm“ zu platzieren. Ganz ist das allerdings nicht gelungen.

      Liebe Grüße
      Anne

  4. Avatar
    Wolfgang sagte:

    Ich kann die positive Kritik nicht ganz nachvollziehen. Für mich ist die Anemonenblüte viel zu klein und ihr Blattwerk viel zu dominant, um in diesem Foto bestehen zu können.
    Dazu kommt auch noch, dass die weißen Säulen im Hintergrund (was das auch immer sein mag) eine so übermächtige Wirkung haben, dass die Blume (für mich) zu einer Marginalie wird.

    Ich hätte wohl versucht, noch deutlich näher an die Blüte heranzukommen und die weiße Dominanz der Bäume(?) abzumildern.

    Lieben Gruß
    Wolfgang

    Antworten
    • Avatar
      Annemarie Berlin sagte:

      Hallo Wolfgang,

      ich freue mich, dass du dich mit meinem Bild auseinandergesetzt hast.
      Aber „normale“ Bilder der Buschwindröschen habe ich in Serie. Du kannst sie auf meiner Webseite ansehen. Bei diesem Bild lag meine Intension aber woanders (siehe meinen Kommentar zum Bild). Die weißen „Säulen im Hintergrund sind die Zwischenräume der Bäume, durch die das Licht in den Wald herein kommt.

      Liebe Grüße
      Anne

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.