Leserfoto: Landschaftsfoto – Zu viel Mitte

5 Kommentare
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    Uwe sagte:

    Ich würde beide Bilder haben wollen. Hätte ich das selber fotografiert (auch wenn es böse klingt): Ich hätte den Fehler gemacht, und wäre einen Schritt nach rechts gegangen. Dann wäre es zwar das perfekte Wallpaper geworden, aber nicht mehr das perfekte Foto.

    Ich frage mich ja nur, wo man gestanden wäre, wäre man ein zwei Schritte weiter nach rechts gegangen ;-) Kam da schon Wasser? War das überhaupt vernünftig begehbar? Ich denke so oft: Ach, hätt ich da jetzt eine Brücke, oder könnt ich das nur von dieser oder jener Seite fotografieren…

    Trotzdem – ich finde Sophie hat einerseits recht, andererseits hat das aufgenommene Bild auch seine Berechtigung. Schade, daß meine Kamera noch kein HDR kann. Die Bilder hier sind ja überhaupt total interessant.

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    Uwe S. sagte:

    Ich finde Sofie Dittmann hat in ihrer Bildbesprechung die wesentlichen Punkte angesprochen: perfekte Nachbearbeitung und unausgewogene Komposition. Da stimme ich ihr voll zu.

    Leider ist der Versuch nicht geglückt, durch Beschneiden eine Alternative aufzuzeigen.

    So viel Stein braucht einfach mehr Meer. Und weil Steine von Natur aus nicht dynamisch sind, hätte ich einen Standpunkt gewählt, von dem aus sie ein solides Dreieck bilden.

    Falls man dem Bild etwas Gutes tun will, könnte man eine stärkere Vignettierung hinzufügen, um die Bildelemente optisch besser zusammen zu halten.

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Uwe, ich stimme mit Dir voll überein. Das Problem in Fällen wie diesen ist ja auch, daß ich nichts habe, woraus ich ein Alternativbeispiel konstruieren könnte. Der Beschnitt zeigt trotzdem, was passiert wäre, wenn der Stein entsprechend angeordnet gewesen wäre.

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      Uwe S. sagte:

      Sofie, das Problem Alternativvorschläge zu visualisieren ist gar nicht so einfach zu lösen. Ab und zu reicht es, das eingereichte Bild zu beschneiden, die Tonwerte anzupassen, oder Bildteile nachzubelichten. Das lässt sich ganz gut bewerkstelligen, jedoch hat es auch seine Grenzen, denn unterschiedliche Monitoreinstellungen sowie die jeweiligen Lichtsituationen am Arbeitsplatz beeinflussen die Wahrnehmung von Farben und Kontrasten.

      Bei Vorschlägen zum Bildaufbau fände ich eine einfache Handskizze (vorher/nachher) unverfänglich und hilfreich.

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    claudia sagte:

    Hm, für mich ist diese Bildkritik ein passables Beispiel für „ein gutes Bild einfach mal gut sein lassen.” Der Vorschlag zum Bildbeschnitt macht genau eines kaputt, was mir an der Hauptaufnahme am meisten gefällt: die Weite der landschaftlichen Situation und die Diagonale, die perfekt kreiiert wird vom vorderen Stein zum hinteren Einland im Wasser, der Weg also, der perfekt von der Sonne beschienen ist.

    Frau Dittmann, bei allem Respekt zu Ihrem subjektiven Empfinden. Das Bild oben ist absolut gelungen, stimmig und genau richtig so. Die Mitte passt hier durch die offensichtlich Dynamik der Elemente im rechten Teil des Fotos. Man muss Fotos nicht kaputt kritisieren, einfach mal sagen: perfekt so! ;-)

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