Leserfoto: Wegweiser in Schwarzweiß – Und jetzt was?

8 Kommentare
  1. Avatar
    Christopher sagte:

    Hallo alle zusammen! Es freut mich zu sehen das mein Foto recht interessiert diskutiert wird. Darum hab ich Lust, etwas dazu zu sagen.

    Das Bild entstand auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Was man auf ihm nicht sieht, ist, das dieses Schild wirklich weit und breit der einzige Gegenstand war. Es war also auffällig. Allerdings hatte ich Probleme, das Bild für mich interessant zu gestalten. Ich habe eine ganze Weile probiert und eine recht große Anzahl an Versuchen produziert. Die Entscheidung, den Pfosten mit Schild mittig anzuordnen, war am Ende eine ganz bewusste. Und zwar, wie auch Oliver oben schrieb, wegen der Hügelkette im Hintergrund. Diese verstärkt die Weite des Feldes und macht, zumindest für mich, deutlich, dass weit und breit nichts weiter ist.

    Der Link zu meiner Website oben ist tatsächlich falsch. Er ist mit meiner Emailadresse verlinkt. Vielleicht kann das noch geändert werden :).

    Antworten
  2. Avatar
    Frank sagte:

    Schaut Euch mal das Portfolio Christopher auf seiner Webseite an. Er arbeitet wunderbar grafisch und die mittige Komposition ist sicher nicht Zufall, sondern sondern gewollt, und gut gelungen. Gut, dass manch einer sich die Muehe macht und fuer eine simple Wasserleitung stehen bleibt. Was mich ein bisschen stoert ist das Gefuehl, es haette noch einen Schritt nach links gebraucht, um frontal vor der Schild zu stehen.

    Antworten
  3. Avatar
    Oliver Grüttner sagte:

    Ich glaube nicht, dass die mittige Anordnung in der horizontalen wahllos geschah. Die Anordnung der Hügelkette im Hintergrund und die exakte Anordnung des Pfostens und der Schilder davor erscheint mir nicht zufällig.

    ps : der link auf die webseite des bildautors enthält einen usernamen, beim klick warnt mich mein browser vor phishingsiten.

    Antworten
    • Avatar
      Sofie Dittmann sagte:

      Ich sage eigentlich nur, dass fuer mich die horizontal mittige Anordnung hier nicht, wie in Uwes Beispiel, Stilmittel ist. Viele Leute neigen dazu, ein einzelnes Motiv genau in die Mitte zu nehmen. Bei manchen Bildern funktioniert das, bei anderen nicht. Und ob es wirkt, liegt am Ende am Betrachter.

    • Avatar
      Sofie Dittmann sagte:

      Ich sagte nichts von beispiellosem Tabubruch, nur etwas darueber, dass mittig grundsaetzlich statisch wirkt. Die mittige Anordnung in Deinem Beispiel ist aber eine ganz andere Aufnahme, anderes Genre, anders fotografiert?? Das Modell steht auf einer Mauer, zur Seite gewandt, durch ihre Pose kommt Dynamik ins Bild.

  4. Avatar
    Tetti sagte:

    Ein typisches Foto für Goethes Spruch: „Man sieht nur, was man weiß!“

    Die sogenannte Gasleitung transportiert gleichzeitig Wasser- und Sauerstoff und dies in einem wohldosierten Verhältnis.

    „Der Pfosten ist jedoch auch komplett mittig angeordnet, und das wirkt statisch.“ stimmt, der Pfosten ist hoffentlich statisch!

    Antworten
    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Gut, Gasleitung, was auch immer – my bad, ist trotzdem langweilig und macht das Foto nicht besser. Das zweite Zitat bezieht sich auf Komposition, Du warst aber scheinbar so mit Sarkasmus beschäftigt, daß das nicht auffiel.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.