Leserfoto: Frau mit wehendem Tuch

3 Kommentare
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    Uwe S. sagte:

    Dass der Fleck zum Model gehört, konnte ich nicht sehen. Mein erster Eindruck war, dass er durch Unachtsamkeit auf das Foto gekommen ist.

    Die etwas „verklebten“ Haare passen sehr gut zur Künstlichkeit der Szene. Zu viel Realismus würde die traumartige Stimmung stören. Das sollte man auch bei der Wahl des Hintergrunds bedenken.

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    Stefan Koch sagte:

    Ich finde den leicht lilanen Hintergrund vom Ursprungsbild wesentlich ansehnlicher. Irgendwie gleicht er von oben her die starke Farbverteilung auf den unteren Raum aus. Ansonsten hat das Bild eine sehr starke Gewichtung im unteren Bereich und nach oben hin fehlt ein Abschluss.

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    Thomas Kölsch sagte:

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine Kritik. Bei dem Ellbogen hast du zweifelsfrei recht, da hätte ich wohl mit einem Sunbounce noch etwas Licht zurückgeben sollen. Den Hintergrund habe ich bewusst nicht völlig weiß gemacht, da mir sonst das Model zu sehr in der Luft hängt – ich fand in diesem Fall, dass der Weißraum das Bild nicht zwingend verbessert. Allerdings hätte ich in der Tat dann etwas mehr Struktur im Hintergrund gebrauchen können. Auch darauf werde ich in Zukunft achten.

    Was ich allerdings nicht gut finde, ist die Retusche des Leberflecks. Hier geht es nicht um kleinere Hautunreinheiten, sondern um ein spezielles Merkmal des Models. Auch wenn ich grundsätzlich keine Probleme mit einer Nachbearbeitung in Photoshop bzw. Lightroom habe, ist die Entfernung des Flecks in meinen Augen eine unnötig grobe Verzerrung der Wirklichkeit, die auch bei künstlerischen Fotos fehl am Platze ist. Ich finde sogar derartige „Makel“ bei einem Model erst richtig interessant – daher würde ich wahrscheinlich auch bei Shootings, die nicht mit einem konkreten Auftrag verbunden sind, solche Stellen auch nicht wegschminken. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung.

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