Fotografische Komposition (1/3): Darauf ist bei der Bildgestaltung zu achten

7 Kommentare
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    Pino B. sagte:

    Also, ich bin der gleichen Meinung wie Sofie. Natürlich ist das alles sehr theoretisch, und der Vergleich mit dem mathematischen Pendel trifft den Nagel auf den Kopf. Nichtsdestotrotz beschreibt diese Theorie so ziemlich genau, wie ein Bild auf den Betrachter wirkt. Daher sage auch ich: man muss sich dessen erstmal bewusst werden. Niemand geht tatsächlich mit Lineal raus und fotografiert milimetergenau. :-) Ausserdem: keine Regel ohne Ausnahme.

    Ich zeige Einsteigern z.B. auch oft typische Bilder wie z.B. einen Hund der nach rechts schaut. Der Hund ist eher rechts vom Foto platziert, und ich frage wie sie das Bild empfinden. Dann zeige ich das gleiche Bild mit dem Hund links platziert. Und das gefällt ihnen dann besser. Wenn man sie darüber aufklärt, warum das zweite Bild harmonischer wirkt, kommt meistens ein: an sowas hätte ich gar nicht gedacht…

    Von daher volle Zustimmung: erst mal bewusst werden, und danach fotografiert man ganz intuitiv „richtiger“
    Schönen Gruss
    Pino

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  2. Sofie Dittmann
    Sofie Dittmann sagte:

    Ich stimme Dir vollkommen zu. Allerdings bleibe ich dabei, daß man diese Grundsätze erst einmal kennen sollte, bevor man weiterzieht. Ich persönlich mache mir mittlerweile überhaupt keine spezifischen Gedanken über Komposition mehr, wenn ich fotografiere – ich gehe vollkommen intuitiv vor. Allerdings habe ich festgestellt, daß ich praktisch immer richtig liege, wenn es bei einer Fotokritik um Kompositionsfehler geht. Leider sind sich nicht genügend Leute der Grundregeln bewußt, sonst würden hier nur perfekte Bilder eingereicht, was Kompositionsregeln angeht – sowohl, was Einhaltung als auch Brechen derselben betrifft. ;)

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    Uwe S. sagte:

    „Ein mathematisches Pendel besteht aus einer punktförmigen Masse, die an einem unelastischen, masselosen Faden der Länge l aufgehängt ist.“

    Ähnlich verhält es sich mit den sogenannten Gestaltungsregeln für Bilder. Sie sind sehr präzise formuliert, lassen sich irgendwie mathematisch herleiten und passen schlecht auf Fälle aus der Praxis.

    Fotomotive sind in der Regel nicht punktförmig, sondern flächig. Natürlich macht es in der Bildwirkung einen Unterschied, wo Objekte auf dem Bild zu liegen kommen und welches Seitenverhältnis das Foto hat und wie groß Objekte abgebildet werden und so weiter und so fort. Damit sollte man sich auseinandersetzen. Weiter als mit der Theorie kommt man mit Intuition und Erfahrungen sammeln durch Üben. Probieren geht über studieren.

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  1. […] ersten und zweiten Teil ging es um die Grundregeln der Bildgestaltung, dieser letzte Teil widmet sich nun […]

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  3. […] Wenn wir bei einem Leserfoto Kompositionsmängel ansprechen, legen wir als Maßstab gerne die althergebrachten Regeln von Goldenem Schnitt und Dritteln an, bringen jedoch auch zum Ausdruck, wenn wir diese gekonnt gebrochen sehen. Wir haben Komposition in diesem vereinfachten Sinn hier ebenfalls in Artikeln illustriert. […]

  4. […] Im ersten Teil über die Grundregeln der Bildgestaltung wurde aufgezeigt, wie mittels Goldenem Schnitt eine […]

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