Leserfoto: Die fotografische Quadratur des Kreises

7 Kommentare
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    Emil Licht sagte:

    Ich würde oben noch einiges wegschneiden, so dass nur noch das vordere Knie zu sehen ist, die Wand und die Hand jedoch nicht mehr. Bei der Version oben wären das also die unteren 240 Pixel bei voller Breite von 300 Pixel. Die Wand stört in meinen Augen wesentlich mehr als das Pflaster oder der helle Fleck.
    Übrig bleibt ein Bild im Format 5×4 mit tollen Linien, Formen und Farben.

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    Daniel sagte:

    Tja, irgendwie alles richtig: Quadrate, Formen, Street,… Ok. Was mir irgendwie gar nicht gefällt: das Model! Das Kleid: unscharf. Die Beine: na ja. Die Schuhe: abgelaufen, an der Ferse das Pflaster. Nicht falsch verstehen. Ich respektiere den Einsatz und die Geduld auf den passenden Moment zu warten. Der im Bild präsentierte ist es m.M. nach leider nicht.

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      Volker Rein sagte:

      Danke Daniel für deine Kritik. Ich geb dir recht, das Model ist nicht ideal, aber das ist ja Streetfotografie, so wie ich sie verstehe. Natürlich kann ich ein Model engagieren, deren Beine wohlgeformter sindund ohne Pflaster, und die Dame dann hundert Mal über die Streifen laufen lassen und mir dann das ideale Bild aussuchen, aber dann ist es mehr eine Studioaufnahme. Für mich war es das ideale Bild, mehr war an diesem Tag nicht drin. Die STreifen gibt es schon lange nicht mehr und ob die Dame jemals wieder nach München kommt und dort entlangläuft – wer weiß??
      Übrigenms wurde das Bild bei einem Wettbewerb zum Thema „Kontraste“ angenommen und ausgestellt.
      herzlichen Gruß
      Volker

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    Uwe S sagte:

    Die zerbrochene Scheibe, die Zigarettenkippen in der Ecke, das Pflaster an der Ferse, die abgestoßenen Stellen in den gelben Streifen und der weiße Fleck. Wenn das alles weggestempelt wäre, müsste ich an Thomas Demand denken, der seine Szenen aus Papier bastelt, bevor er sie fotografiert.
    Ich würde dieses vorzügliche Bild so lassen wie es ist.

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    Volker Rein sagte:

    Es freut mich natürlich ungemein, dass mein Bild hier erscheint und einer Kritik unterzogen wird.
    Aufgenommen habe ich das Bild im 2/3 Format, habe mich aber für eine Veröffentlichung im Quadrat entschieden, weil es insgesamt besser wirkt.
    Gut, der weisse Fleck zieht irgendwie immer den Blick an, wenn man die Kritik gelesen hat um so mehr. Aber ich bin mit der Retusche immer äuserst sparsam und hab es mehr mit den „naturbelassenen“ Fotos, grade bei Street-Szenen.
    Ansonsten-danke für die erfreuliche Beurteilung

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    Esther Bachmann sagte:

    Gutes Bild – und gute Frage zur Retusche. Spontan dachte ich, dass der weisse Fleck weg muss und das Pflaster bleiben soll. Beim weiteren Nachdenken dann die Idee, dass der Fleck zum Punktekleid passt, ein verloren gegangener weisser Punkt vom Kleid als weiteres stimmiges Detail,wie die gelbe Farbe der Handtasche.
    Und wenn Retusche, wo aufhören? Es gibt noch weitere helle Flecken im Strassenbelag.

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