Leserfoto: Die flachen Steine

5 Kommentare
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    Georg Hewelt sagte:

    Für mich stellt sich zu der Kritik noch eine Frage. Bei der Bemerkung „Für den Fotografen bedeutet dass, entweder die fehlende Sonne durch entfesseltes Blitzlicht zu simulieren, was ich hier für übertrieben halten würde“. Warum wäre das übertrieben. Könnte man so was (rein aus Interesse da ich grade in das entfesselte Blitzen einsteige) nicht mit einem einfachen Kompaktblitz lösen?

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    Georg sagte:

    Ein Foto kann aus verschiedenen Gründen angefertigt und gezeigt werden. Nicht immer steht der künstlerische Aspekt im Vordergrund, und dokumentatorische Bilder dürfen in anderen Belangen durchaus Defizite aufweisen.
    Leider wird der dokumentatorische Wert bei diesem Bild durch technische Unzulänglichkeiten (fehlende Plastizität, Randunschärfen) deutlich geschmälert. Da ansonsten dieses Bild meiner Meinung nach künstlerisch nicht ansprechend ist (und wohl auch nicht sein will), würde auch ich dieses Bild tendenziell als Ausschuss werten.
    Letztlich sollte man auch bei Aufnahmen mit dokumentatorischem Charakter nicht nachlässig arbeiten und sich nicht zu „Knipserei“ verleiten lassen (ohne das dem Bildautor hier unterstellen zu wollen). :-)

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    Micha sagte:

    Von solchen Motiven besser die Finger lassen. Einfach die Natur live genießen.

    Vermutlich ließe sich mit den Tipps von Robert noch einiges rausholen. Ich denke nicht, dass sich das hier lohnt. Möglicherweise könntest du die Erwartungen an Plastizität bei gegebenen Lichtverhältnissen in einer großeren Landschaftsaufnahme umsetzen. Je nach Gegebenheiten, die wir natürlich so nicht sehen können.

    Zudem ist auffällig die Randunschärfe und störend der häßliche grüne Fleck in Blattform.

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    Jörg Oertel sagte:

    Neben der falschen Beleuchtung, die zu einem nichtssagenden Bild führt, war auch das Werkzeug falsch. Die heftige Unschärfe am Rand und in den Ecken rührt wohl daher, dass das Bild mit einer Handykamera aufgenommen wurde.

    Meiner Meinung nach ist das Bild Ausschuss und gehörte nicht mal als abschreckendes Beispiel hier besprochen.

    Viele Grüße,
    Jörg

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    Matthias sagte:

    Hallo,

    Ich stimme hier Robert voll zu; was vor allem fehlt, ist die richtige Beleuchtung.

    Dennoch könnte dieses Bild meines Erachtens zumindest teilweise „gerettet“ werden, indem man in der Nachbearbeitung den Kontrast erhöht. Der Fotograf schreibt selber, er vermisse „deutlicher zu Tage tretende Linien und Kontraste“. Die kann man schon noch herausholen, auch wenn das Bild dann immer noch „flach“ wirkt durch die direkte Draufsicht.

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