Laurenz Berges: Aufgegebene Lebensräume

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    Thomas Brotzler sagte:

    Mich sprechen diese atmosphärischen Arbeiten sehr an – fast zu meinem eigenen Erstaunen, da ich normalerweise gegenüber allen Formen des „Becherismus“ mit seiner drögen Leblosigkeit allergisch bin.

    In diesen Bildern tritt aber m. E. ein psychologisches Moment der Bildgestaltung, ein Aspekt von „Belebtheit des scheinbar Unbelebten“ zutage, was Kenna in folgendem Zitat so wunderschön beschreiben hat: „Es ist eine surrealistische Qualität in jenen so nutzlos herumstehenden Objekten. Die Schauspieler sind quasi noch in der Garderobe und lassen das Publikum warten. Es geht um dieses Warten und was in dieser Zeit passiert. Ich versuche, in meinen Bildern ‚Platz zu lassen‘, so daß die Betrachter an der Szene teilnehmen und ihre eigene Geschichte dazu finden können.“

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