Architekturfotopreis 1995-2011: Auf den zweiten Blick

Der Europäische Architekturfoto-Preis wurde 2013 zum zehnten Mal vergeben, wir haben hier berichtet. Aber auch auf die vorangegangenen Wettbewerbe von 1995 bis 2011 lohnt sich der »zweite Blick«.

Der Architekturfoto-Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben. Die besten Bildserien werden in Wanderausstellungen präsentiert. Nun hat eine Jury die vergangenen Jahrgänge noch einmal neu unter die Lupe genommen.

»Der zweite Blick«, so heißt die Ausstellung, die so zusammengestellt wurde. Aktuell ist sie in der Stuttgarter Fotogalerie f75 zu sehen. Gesetzt war für die Jury der jeweils erste Preis eines Jahrgangs. Alle anderen Bilder konnten aus allen in den Katalogen publizierten Serien gewählt werden (in jedem Jahrgang werden 28 Serien in den Katalog aufgenommen).

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Die Besonderheit des Preises ist, dass von den Wettbewerbsteilnehmern immer Serien von vier Fotografien zu einem vorgegebenen Thema gefordert werden. Die bisherigen Themen lauteten: Mensch und Architektur (1995), Architektur schwarzweiß (1997), Architektur im Kontext (1999), Visionen in der Architektur (2001), Urbane Räume (2003), Arbeitsplätze (2005), Mein Lieblingsplatz (2007), Neue Heimat (2009), Dazwischen (2011). 2013 war das Thema »Im Brennpunkt«, siehe dazu den fokussiert-Beitrag Zelte und Wolkenkratzer.

Seit 2003 lobt der Verein Architekturbild e.V. den Europäischen Architekturfotografie-Preis architekturbild aus und organisiert seine weitere Betreuung, seit 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main. Auf der Website des architekturbild gibt es einen Kalender mit den Tourdaten der aktuellen Wanderausstellung zum Wettbewerb 2013.

Europäischer Architekturfoto-Preis 1995-2011 – Der zweite Blick
Bis 13. Dezember
f75 fotogalerie, Filderstraße 75, D-70180 Stuttgart
info@f-75.de
Geöffnet Donnerstag und Freitag 15 – 19 Uhr und nach Vereinbarung; Eintritt frei

Verein Architekturbild
Fotogalerie f75
Deutsches Architekturmuseum

1 Antwort
  1. Avatar
    Fotoraf aus Frankfurt sagte:

    Das man noch ein neues visual für ein so totfotografiertes Objekt wie den Eiffelturm finden kann, hätte ich wirklich nicht gedacht. Schön, dass es auch Architekturfotografie jenseits der Hochglanzabbilder postmoderner Architektur gibt.

    Antworten

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