Leserfoto – Brooklyn Bridge bei Nacht: Vor- und Nachbereitung in herausfordernden Belichtungssituationen

8 Kommentare
    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Vollkommen anderes Foto, anderes Flair. Vorne links würde ich es so korrigieren, daß es am unteren Rand eine komplett horizontale Linie gibt.

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    Borg Enders sagte:

    Hallo Sofie,
    vielen Dank für deine Kritik meines Bildes.

    Ein bischen Feedback zu deinen Anmerkungen.
    Ja das Bild scheint nach Rechts vorne abzukippen. Dies aber nicht einfach nur ein schiefer Horizont, bei deiner entzerrten Version sieht es für mich so aus als ob die Hochhäuser und as Brückentor dann nach Links kippen.
    Ich hatte damals bei meiner Bearbeitung geschaut, dass die Hochhäuser alle Senkrecht sind.
    Hier wäre also die Frage, was wiegt schwerer Horizontale Träger im Vordergrund oder Senkrechte Hochhäuser im Hintergrund?

    Davon abgesehen, habe ich gerade mal ganz kurz in DxO Optics gespielt und mit der dort Entzerrmethode „Rechteck“ liesse sich das Bild durchaus verbessern.

    Als nächsten Punkt erwähnst du den kleinen ISO Wert: Wie du wahrscheinlich weißt, werden ISO-Werte unter 200 bei der D300s als HI+ angegeben. Dies war für mich immer der Grund, dass ich nur mit ISO 200 fotografiert habe.
    Wie schaut es bei Nikon-Kameras aus, bringen die HI-Werte eine bessere Bildqualität (soll heissen potentiel weniger Rauschen)?

    Die Anregung für HDR ist mir auch schon mehrfach durch den Kopf gegangen, da ich aber keine gute HDR-Software (wie Photomatix) habe und mir die manuelle Nachbearbeitung zu Mühsam ist habe ich davon eher die Finger gelassen.

    Bezüglich Blende 22: Führt dies nicht zu deutlich weicheren/unschärferen Bilder an einer DX-Kamera durch die Licht Beugung?
    Alles was ich gelesen habe rät eigentlich von Blenden jenseits der f11 für DX ab.
    Ich werde dies aber gerne bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.

    Die längere Belichtungszeiten wären auf der Brücke auch schwierig geworden. Durch die unter mir vorbeifahrenden Autos vibrierte die gesamte Brücke wahrnehmbar, da hilft auch das beste Stativ nicht mehr wirklich.

    Abschliessend das Quitsch-Rot ist gerade, was dies Bild für mich persönlich zu einer meiner Lieblingsaufnahmen macht ;-)

    Ach ja der nächste New York Besuch ist geplant, dann allerdings mit meiner neuen D610 und neuen Objektiven.

    LG Borg

    P.S.: Sorry für die lange Antwort ;-)

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Wenn ich mit Bildern hier spiele, dann nur genug, um einen Punkt rüberzubringen – zu mehr ist meist nicht die Zeit. Idealerweise sollten horizontale Linien horizontal sein, und vertikale vertikal; insbesondere, wenn Du wie hier mit strenger Geometrie spielst. Dabei bleibe ich.

      Das mit den ISO-Werten bei der D300s wußte ich nicht, aber es müßte in Deiner Anleitung stehen. Ich habe es per Google gesucht und bin auf folgendes gestoßen: Nikon hat in seiner unermeßlichen Weisheit die einfache Liste von ISO-Werten für seine Nutzer verkompliziert. Gelistet werden ISO von 200 bis 3200, zusätzlich dazu gibt es Lo(w) und Hi(gh), die Dir jeweils die ISO unter 200 (Low) und entsprechend die über 3200 (High) geben. Wenn Du also High irgendwas wählst, bist Du im supersensitiven Bereich, nicht unter ISO 200.

      Was Nachbearbeitung angeht, kannst Du immer noch Bildteile später anders kombinieren. Ich selbst bin eigentlich überhaupt kein Fan von HDR.

      Das mit der Lichtbeugung unter f/11 habe ich auch gelesen, aber es kommt darauf an, was Du fotografierst und ob es Dich bei einer Nachtaufnahme stört.

      Hey, und wenn Du Quietschrot super findest, dann ist der Teil ja perfekt. :)

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