Leserfoto – Statue of Liberty: Stark reduziert

6 Kommentare
    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Das kommt mit der Zeit. Außerdem ist das wie mit dem Wald und dem Bäumen – wenn man zu lange darauf starrt, übersieht man die Dinge eher. Es empfiehlt sich deswegen, Bilder auch mal wegzulegen, um sich dieser Kleinigkeiten dann später eher bewußt zu werden. :)

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    icke sagte:

    Liebe Sofie,

    mir gefällt zunächst einmal das Grundbild, dann aber besonders Deine S/W Umsetzung. Ich frage mich bei sowas immer wieder: wie ist die/derjenige gerade bei diesem Bild auf die Idee gekommen, es in S/W zu wandeln. Klar, es gibt hier Farb- und Hell/Dunkel-Kontraste, die einem das suggerieren könnten. Aber Dein S/W Bild erschien mir absolut noch nicht vor Augen, als ich das Original sah. Hast Du einen allgemeinen Tipp, oder gibt’s hierzu schon Artikel im Bestand?

    Gruß, und Glückwunsch an den Fotografen zu einer besonders interessanten Form, die Freiheitsstatue zu porträtieren. Im Gegensatz zu Brigitte finde ich rein gar nicht, dass jedes Foto plakativ darstellen muss, um was es geht. Ein bisschen Grips und Fantasie darf schon erwartet werden, es handelt sich ja ggf. um Kunst…….

    Icke

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Hallo Icke,

      Es gibt im Internet ‚zig Artikel zu dem Thema, unter anderem auch hier bei fokussiert (such nach „Brotzler“ und „schwarzweiß“ mittels unserer eingebauten Suchfunktion, da wirst Du alleine mal einiges finden).

      Abgesehen mal davon, läßt sich allgemein zu dem Thema folgendes sagen:

      Ich habe eine Affinität für Kunstfotografie, und die ist in der Regel Schwarzweiß. Wenn man also mit einem entsprechend geschulten Auge an Fotos herangeht, kommt es einem eher in den Sinn, eine Schwarzweißumwandlung vorzunehmen. Es gilt also zunächst einmal, einen Blick dafür zu entwickeln – etwa, indem Du Dir entsprechende Werke anderer anschaust (die sogenannten fotografischen Pioniere, aber auch Lenswork sind zu empfehlen).

      Weiterhin eignen sich Fotos für eine Umwandlung in Schwarzweiß, in denen ein guter Kontrast angelegt ist, denn Farben mit ähnlicher Tonalität werden als ein ähnliches Grau dargestellt. Schwarzweiß zwingt den Betrachter, sich auf eben jene Kontraste zu konzentrieren, auf Formen etc., weil Farbe nicht mehr ablenkt. Das bedeutet aber auch, daß Motive, wo die Farbe wichtig ist (man denke hier an Essensfotografie), sich weniger gut in monochrom machen. Manchmal versuche ich es einfach, und wenn es sich nicht gut macht, bleibt das Bild eben farbig. :)

      Zu guterletzt ist auch das Verfahren wichtig, mittels dessen digital gearbeitet wird. Effekte, wie man sie früher mit entsprechendem analogen Filmmaterial und etwa einer guten Leica erzeugen konnte, sind digital erstaunlich schwierig hinzubekommen. Ich habe jahrelang herumgefeilt, bis ich auf Nik Silver Efex Pro stieß. Ein Plugin die Arbeit übernehmen zu lassen, ist zwar irgendwo eine Krücke (und sie haben mich vor ein paar Monaten, als ein Google-Update komplett gebombt hat, absolut zur Weißglut gebracht), aber die Ergebnisse sind mit nichts zu vergleichen, was ich davor in mühsamer Kleinarbeit zustande gebracht habe. Erst machen sie einen süchtig, und dann…. :)

      Hoffe das hilft!

      LG,

      Sofie

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    Ronny sagte:

    Du hast recht: Ich finde auch, dass Details oftmals vielmehr hergeben und ein spannenderes Motiv bieten, als das große Ganze. Mit dem Blick fürs Kleine (Makroobjektiv) bin ich auch gern in der Natur unterwegs.

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    Brigitte Giani sagte:

    Ich finde das Foto mit dem Detail der Freiheitsstatue der USA zu stark reduziert. Ich hätte die Freiheitsstatue nicht erkannt.

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