Leserfoto – „Miss Elisabeth“: Licht, Farben und Komposition

6 Kommentare
  1. Avatar
    Marcus Leusch sagte:

    Der „goldene Schnitt“ ist hier für mich kein einschränkendes Argument. Der Kopf des Hundes (Augen) liegt genau in der Mittelachse des Bildes. Es wäre für mich allenfalls noch über ein Quadratformat nachzudenken. …

    Etwas irritierend ist in der Tat das fehlende Bein, das sich bei genauer Betrachtung etwas versteckt hält. Ansonsten eine sehr schöne Lichtstimmung, die – angesichts des nebelig-trüben Wetters – vielleicht sogar mit einem externen Blitzgerät (von links) erst ermöglicht wurde. Mir gefällt außerdem die schöne Betonung des Vordergrundes mit dem Hauptmotiv und einigen Lichttupfern, während der Hintergrund in Unschärfe abfällt. Das hätte man vielleicht noch etwas prägnanter hervorarbeiten können.

    Ich bin zwar kein Tierfotograf, aber hier ist diese fast „hörbare“ stille Spannung des Hundes für mich in einem durchaus überzeugenden Portrait ins Bild gerückt.
    Das Foto erinnert mich übrigens weniger an C. F. Friedrich (mystische Nebellandschaften), dafür viel eher an englische Landschaftsmalerei (Hundemotive) aus dem 19. Jahrhundert.

    Beste Grüße
    mit einem Dank an Dirk für die 
recht schöne Inspiration

    Antworten
  2. Chilled Cat
    Chilled Cat sagte:

    Ich stimme zu, durch die Lichtstimmung ist dieses Bild auf der nach oben offenen Haustierbilderskala ziemlich weit oben, aber eben nicht ganz oben. Aus den von Sofie bereits erläuterten Gründen. Wobei mich das verdeckte Hinterbein nur wenig stört. Zweifellos wäre das Bild mit Bein drauf besser.

    Antworten
  3. Avatar
    SagtMirNix sagte:

    Eigentlich sind Haustierfotos gar nicht mein Ding, dieses hier ist aber etwas ganz anderes. Gefällt mir außerordentlich gut und hat etwas von einem verträumten Märchenwald. Schön!

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.