Ich, Ich und… Ich – Teil 2

15 Kommentare
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    Dirk sagte:

    wo kann ich ein solches den Laden … ?

    Ist schon witzig ne … wie Du es beschreibst … tausende Bilder von der Straße mit Menschen und und und … und warum nicht auch ein persönliches Bild zeigen … nur Mut…

    Dirk

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    Ligore sagte:

    Vielen Dank für die sehr lesenswerte Abhandlung über Selbstportraits. Ich persönlich finde es ein schwieriges Unterfangen sich selbst so zu fotografieren, wie ich mich sehe; abgesehen von den technischen Hürden. Ich glaube das es tatsächlich leichter ist andere zu sehen und zu beschreiben (fotografieren) als sich selbst.

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Gerade deshalb ist es einen Versuch wert – es sagt etwas aus, wenn die Fotos, die ich von mir selbst gemacht habe, bisher besser sind als das, was andere von mir aufgenommen haben.

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      KLASSE! genau so hab ich mir das vorgestellt. markus hat mir auch schon privat etwas geschickt – es ist also noch hoffnung da… hahaha

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      ligore sagte:

      Bei der Veröffentlichung hatte das Bild nicht so viel Resonanz, ich liebe es …

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Kunst und künstlerischer Ausdruck sind im allgemeinen das, was Amerikaner einen „crap shoot“ nennen, also Glückssache. Wenn man die Leute dann noch mit einem Konzept wie Selbstportäts konfrontiert… Man sieht ja an der allgemeinen Reaktion hier, daß das Thema nicht ganz einfach zu sein scheint. Jedenfalls gefällt mir das Foto super – weiter so!!

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    Marcus Leusch sagte:

    Liebe Sofie,

    das ist ja wohl die couragierteste Selbst-Präsentation auf diesen Seiten, die ich bislang erleben durfte. Und noch auf einem der für m i c h schwierigsten Felder überhaupt: Die Begegnung mit dem eigenen Ich, jenem unbekannten Kontinent … – zumindest gibt es da gewiss zahllose Ecken, die nicht unbedingt unter die Hirnschale passen. Ich finde Dein Projekt (365 Tage der Selbsterkundung) jedenfalls sehr ansprechend, auch (oder gerade) weil dabei Bilder entstehen, die aus dem Rahmen fallen und mit den sonst üblichen Selfies kaum mehr etwas am Hut haben. Diese Ergebnisse nun auch zu publizieren, ist ein mutiges Unterfangen, weil sie so viel von der eigenen Identität Preis geben, während man „sich selbst ins Auge sehen“ lernt – der Betrachter übrigens inbegriffen, zumindest mittelbar. Über die Qualität der einzelnen Fotos lässt sich bei diesem spielerischen „Experiment“ auch gar nicht streiten, wie ich meine, denn hier kommt es auf die Erzählmuster- und Varianten innerhalb der Serie an.

    
Ich finde auch das klassische Beispiel Ilse Bing (Spiegelungen und Spiegelblicke) sehr interessant, das mir persönlich sehr nahe ist.


    Ja, auch ich habe mich solchen Selbstversuchen vor gar nicht langer Zeit einmal ausgesetzt, brauche dazu aber immer einen gewissen zeitlichen Abstand, diese auch zu zeigen, obwohl sie mich in den meisten Aufnahmen durch die Verwendung verschiedener Materialien und Stoffe eher verfremdet abbilden. (Aber für eine Präsentation braucht’s ja auch einen gewissen Exibitionismus, der mir gänzlich fehlt.) Thema: Bergen und Verbergen – eine Auseinandersetzung mit dem älter werden … – Nun, darauf kommt man wohl nur im fortgeschrittenen Alter ;-)

    

Dank für Deine freimütige Anregung
    
Marcus

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Danke! Da Du bisher der einzige Kommentar zu diesem Artikel bist, könnte man vermuten, daß hier entweder niemand Selbstporträts fotografiert oder keiner Lust hat, die eigenen anzusprechen. Sei’s drum.

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      Marcus Leusch sagte:

      „… oder keiner Lust hat …“

      Dafür ist das Thema vielleicht einfach viel zu persönlich. Und wer wollte sich hier mit seinen eigenen Selfies/Selbstportraits schon in die Karten blicken lassen? LG

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Das kann natürlich auch sein. Wenn man allerdings die Bilder von Frida Kahlo etwa sieht, DIE sind WIRKLICH persönlich. Nicht, daß ich mich mit ihr vergleiche, aber Du verstehst mich schon. Ich habe einer befreundeten Fotografin vorgeschlagen, wir sollten uns bald einmal gegenseitig ablichten – mal sehen, was DA herauskommt.

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      Marcus Leusch sagte:

      Ja, Sofie, ich verstehe Dich nur zu gut. Aber eine Künstlerin wie die Kahlo ging immer bis an die Grenze der Selbstentblößung. Überschreitungen und Experimente mit dem Ego mögen in der Kunst geboten sein, im normalen Leben bewegt sich eine solche Performance immer an der Schamgrenze …, auch wenn die Ergebnisse Galaxien von einer künstlerischen Gefahrenzone entfernt sein mögen, wie bei einem einfachen Selfie. Aber schon beim Einfachen fängt es für Otto Normalverbraucher an, kompliziert zu werden. Komisch ist bloß: Was in einem Fotoblog offenbar nicht geht, feiert auf Facebook & Co. fröhlich-freizügige Urständ … ;-)

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